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Shanty-Chor vor der Auflösung?

Existenznöte Shanty-Chor vor der Auflösung?

Drei Wochen haben die Mitglieder des Schaumburger-Shanty-Chores noch Zeit, um in ihren Reihen einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden zu finden.

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Dieter Augstein beglückwünscht Marlies Stumm und Marianne Malmedy.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. „Wenn nicht“, so kündigte der Vorsitzende des Chores, Dieter Augstein, während der jüngsten Hauptversammlung im Sachsenhäger Ratskeller an, „werde ich Schritte einleiten, um zusammen mit einem Notar den Verein aufzulösen.“ Dieses Vorgehen entspreche der Satzung, weil er alleine den Chor nicht vertreten dürfe und wolle.

Nach dem Abschied des bisherigen Stellvertreters Reinhold Malmedy hatte sich unter den 35 Aktiven und auch unter den passiven Mitgliedern niemand mehr für dessen Nachfolge gefunden. „Wir sind wieder in schwerer See“, sagte Augstein im Anschluss an die Versammlung in Anspielung auf einen Artikel in den Schaumburger Nachrichten, der vor einigen Jahren in einer ähnlichen Situation erschienen war.

Ein Jahr mit „Hochs und Tiefs“ hatte Augstein zuvor in seinem Jahresbericht dem Chor bescheinigt. Musikalisch seien einige Höhepunkte dabei gewesen.

Peter Kunze hatte, wie er betonte, stellvertretend für einige Sänger, nach den Erlösen aus dem Shanty-Frühschoppen in Hagenburg gefragt und sie gleichzeitig mit der Sinnfrage nach dem Fortbestand der Veranstaltung verknüpft. Er regte an, möglicherweise künftig in kleinerem Rahmen im Sachsenhäger Ratskeller die Veranstaltung fortzuführen.

„Dieses hätte ich eigentlich mit unserem neuen Vorstand besprechen wollen“, antwortete Augstein, der Kunze zwar einerseits „ähnliche Gedanken“ bescheinigte, andererseits aber darauf hinwies, dass „das Prestige“ des Schaumburger Shantychores mit dem Frühschoppen in Hagenburg verbunden sei. Augstein sagte zu, für die außerordentliche Mitgliederversammlung in etwa drei Wochen neue Vorschläge auch für die Zukunft des Shanty-Frühschoppens zu unterbreiten.

Speziellen Dank richtete Augstein an Sänger und viele Helfer im Verein, Blumen bekam neben Marlies Stumm auch die ausscheidende Marianne Malmedy, die bei den Auftritten als Akkordeonspielerin fungierte. jpw

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