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Storchendrama im Gewittersturm

Nachwuchs vermisst Storchendrama im Gewittersturm

Dem heftigen Gewitter über Sachsenhagen ist Sonntagabend ein Storchenjunges zum Opfer gefallen. Vom Balkon eines gegenüberliegenden Hauses hatte ein Sachsenhäger beobachtet, wie eine Sturmböe das Nest vom Schornstein des mehrstöckigen Hauses am Dühlfeld riss.

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Eckhard Seidel dokumentiert das vom Schornstein gewehte Nest.

Quelle: jpw

Sachsenhagen. Es überschlug sich mehrfach und blieb dann unterhalb des Schornsteins in der Nähe der Dachrinne liegen. Das Storchenpaar konnte sich in Sicherheit bringen, von einem Storchenküken, das im Nest gesessen hatte, fehlt aber jede Spur. Am Montagvormittag hatte eine Mieterin Eckhard Seidel vom Naturschutzbund (Nabu) informiert, später rief ihn auch der Augenzeuge des Nestabsturzes an.

 Seidel schaute durch ein Dachbodenfenster auf das in seiner Struktur noch zu erkennende, aber leere Nest, fotografierte es. Ein Junges hatten die Störche nach Beobachtungen der Anwohner im Nest. Seidel konnte von oben nichts erkennen.

 Der Nabu-Vorsitzende vermutete, dass die beiden Altstörche auf eine leere Nisthilfe oder auf ein verlassenes Nest in der Nähe ausgewichen seien. „Das hat das Storchenpaar im vergangenen Jahr auch getan, als das Nest am Sachsenhäger Schützenplatz vom Hausschornstein geweht war.“

 Der Sachsenhäger Nabu-Chef hatte dabei geholfen, die Störche quer über den Schützenplatz in die von ihm gebaute Nisthilfe auf dem Schützenplatz umzusiedeln. Und auch dem Storchenpaar auf der Alten Schule hatte er eine neue Nisthilfe eingerichtet.

 Nachdem Seidel die Ortsbesichtigung beendet hatte, kehrten die beiden Störche dann auch wieder zurück. Offen ist jedoch, ob sie an derselben Stelle, an der sie im Frühjahr Sachsenhagens Storchennest Nummer Sechs bauten, noch einen Brutversuch starten werden. Dafür spreche, dass sich die Vögel gleich nach der Rückkehr wieder gepaart haben.  jpw

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