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Viel zu entdecken in Sachsenhagen

Gewerbeschau Viel zu entdecken in Sachsenhagen

 „Wenn mal was geboten wird in Sachsenhagen, muss man da auch hingehen“: Uwe Brandt hat am Wochenende wie viele andere aus der Samtgemeinde die Gewerbeschau in Sachsenhagen besucht. Rund 45 heimische Aussteller präsentierten zwei Tage lang ihre Arbeit, während DRK, Shanty-Chor und weitere Gruppen für ein Rahmenprogramm sorgten.

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Vor der Bühne finden die Gäste Platz zum Pausieren und Klönen. kil

Sachsenhagen. Brandt fand lobende Worte für die Messe: „Man kriegt hier alles, wird von der Musik berauscht – was will man mehr?“ Und Ute Brandt ergänzte: „Ich kann mich hier sehr gut informieren.“ Auch als Sachsenhägerin entdecke sie immer noch neue Unternehmen, die sie bislang noch nicht gekannt habe.

Ingo Jerchel, Vorsitzender des Gewerbevereins Sachsenhagen, sprach von einer positiven Resonanz. „Wir konnten sogar einige neue Mitglieder für den Verein gewinnen“, sagte er. Die Aussteller kamen überwiegend aus Sachsenhagen, aber auch aus der Nachbarschaft wie Lindhorst und Ottensen. In den vergangenen zehn Jahren habe die Mitgliederzahl des Gewerbevereins konstant bei 70 gelegen. Jetzt sei die Tendenz wieder steigend, so Jerchel.

Zufrieden zeigte sich auch Sören Kiepke, Juniorchef von der LVM-Versicherungsagentur Robert Kiepke in Sachsenhagen. In erster Linie gehe es ihm bei der Gewerbeschau darum, „neue Kontakte zu knüpfen“. Außerdem habe er viele Kunden aus dem Ort getroffen. Die Messe biete die Gelegenheit, auch mal außerhalb der Agentur persönlich miteinander zu sprechen.
Präsenz zu zeigen: Das ist die Motivation von Bernd Stelling von Stelling Holzbau aus Sachsenhagen gewesen. „Eigentlich kennen mich hier schon alle“, meinte der Chef des Unternehmens. Dennoch sei es ihm als Mitglied des Gewerbevereins einfach wichtig, „dabei zu sein“.

Eine besondere Aktion hatte sich die Kirchengemeinde Sachsenhagen einfallen lassen. Sie verkaufte Wein und andere Getränke. Der Erlös soll zu hundert Prozent an ein Projekt gehen, das die zahnmedizinische Versorgung in Afrika unterstützt. „Es läuft sehr gut“, freute sich Volker Töpp von der Kirchengemeinde.

Der örtliche Heimatverein nutzte die Öffentlichkeit, um sein Archiv zu optimieren. So konnten die Besucher schauen, ob sie auf den ausgehängten Schwarz-Weiß-Fotografien längst vergangener Konfirmationen und Kommunionen jemanden wiedererkennen. „Einige Namen konnten wir so schon herausfinden“, berichtete der Vereinsvorsitzende Theodor Beckmann.   kil

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