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Neue Rettungswache Zukunftsfähig

Im Sachsenhäger Gewerbegebiet „Dühlholzkamp II“ haben die Arbeiten begonnen. Als erster Bauherr ist seit gestern der DRK-Rettungsdienst vor Ort tätig. Dieser errichtet dort eine neue Rettungswache.

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Im Sachsenhäger Gewerbegebiet rollen seit Donnerstag die Bagger. Eine neue Rettungswache entsteht.

Quelle: ano

Sachsenhagen. Ein Schritt, der laut Aussage von Geschäftsführer Bernd Gerberding einige Vorteile mit sich bringt: „Wir verfügen dort über mehr und deutlich größere Räume sowie moderne Unterkünfte.“ Im Vergleich zum bisherigen Standort in der Straße Holztrift 5 biete das Gebäude, für das der Rettungsdienst rund 1,2 Millionen Euro investiert habe, komplett andere Möglichkeiten.

Dem in Rinteln ansässigen Verein, der sechs Standorte im Landkreis unterhält, stehen auf dem Gelände nahe des Mittellandkanales sowie der Landesstraße 370 nun 335 Quadratmeter an Nutzfläche zur Verfügung. Die Fläche des Grundstückes liegt bei rund 2500 Quadratmetern.

In der alten Wache gibt es sechs Räume, in welchen der Rettungsdienst arbeiten kann. Durch den Umzug erhöht sich die Zahl auf elf. Hinzu kommen laut Gerberding weitere Räume wie eine Küche, ein Aufenthalts- und ein Schulungsraum. Auch an anderer Stelle sei das neue Objekt auf einem sehr neuen Stand: „Wir arbeiten mit Erdwärme, haben eine Photovoltaikanlage auf der gesamten Dachfläche. Es ist ein Bau für die Zukunft.“

Außerdem beachte die neue Rettungswache auch die Vorschriften der Rettungswachen-DIN: „Wir verfügen über einen direkten Zugang von der Umkleide zu den Duschen, die Räume sind nach Geschlechtern getrennt.“

Ein Rettungswagen werde sich rund um die Uhr vor Ort befinden. Für den Betrieb sind neun Mitarbeiter zuständig. Insgesamt werden am neuen Standort zehn bis zwölf Personen tätig sein.

Mit Blick auf die vergangenen, von Regenwetter geprägten Tage ist der Geschäftsführer froh, dass die Arbeiten nun begonnen haben: „Es hat gerade rechtzeitig aufgehört, zu regnen. Ansonsten hätten wir den Beginn um einige Tage nach hinten legen müssen.“

Zu den Tätigkeiten vor Ort sagt Andreas Heymann, Maschinist bei der Firma Tessmer & Sohn: „Wir sind gerade dabei, das Gelände für Hallen, Einfahrt und Parkplätze auszuschachten. Am Freitag folgt das Mineralschottergemisch.“ Heymann bewegt den Bagger vor Ort.

Die Erleichterung, dass die Arbeiten nun am Laufen sind, ist Gerberding anzumerken: „Wir wollten Mitte des Jahres beginnen.“ Das habe geklappt.

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