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Samtgemeinde Sachsenhagen 400 Euro für gefährliche Hunde
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen 400 Euro für gefährliche Hunde
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00:19 25.11.2015
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Samtgemeinde Sachsenhagen. Mit diesem Vorschlag hat sich der Ratsherr Ralf Hantke (parteilos) während der jüngsten Diskussion um eine mögliche Erhöhung der Hundesteuer im Rat der Stadt Sachsenhagen durchgesetzt. Hantke wies darauf hin, dass es solche gefährlichen Vierbeiner in Sachsenhagen im Moment zwar nicht gebe, bei einer Neufassung der Hundesteuersatzung solle man diese Möglichkeit einplanen, argumentierte er.

Volker Wedekind (CDU), wandte sich gegen Hantkes Pläne, weil sie in seinen Augen den Hundehalter nicht wirklich träfen. Er konnte sich aber gegen die Ratsmehrheit nicht durchsetzen. Zuvor hatte Freddy Hinse (Grüne) den Sinn von Hundesteuern grundsätzlich in Frage gestellt.

Die Hundesteuer ist als Luxussteuer klassifiziert, die Samtgemeinde Sachsenhagen hatte die Anhebung allen vier Mitgliedsgemeinden in Verbindung mit einer Grundsteuererhöhung vorgeschlagen. Wie berichtet, hatte der Auhäger Rat mit einer bei der Abstimmung vorhandenen CDU-Mehrheit die Hundesteuererhöhung abgelehnt. Die Gemeinde Hagenburg wollte sich mit dem Thema angesichts einer guten Haushaltslage nicht beschäftigen.

Außer Sachsenhagen beschloss noch die Gemeinde Wölpinghausen, die Abgaben für die Vierbeiner anzuheben. Bisher kostet der erste Hund in Wölpinghausen 48 Euro im Jahr, ein Zweithund 90 Euro und wer einen Dritthund sein Eigen nennt, muss 150 Euro jährlich berappen. jpw

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