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49 Krippenplätze reichen für den Rechtsanspruch

Sachsenhagen / Kooperationsgemeinden wieder einig 49 Krippenplätze reichen für den Rechtsanspruch

Die Krippengruppe der Kindergarten-Kooperation entsteht in Auhagen und eine ganztägige Kindergartengruppe mit 25 Plätzen in Sachsenhagen. Mit diesem gleichlautenden Beschlüssen der Räte in Sachsenhagen, Auhagen und Wölpinghausen ist der gesetzlich verbriefte Anspruch auf einen Krippenplatz vom 1. August 2013 an auch im Bereich der Kindergarten-Kooperation gewährleistet.

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Dieser Regelung muss der Rat der Samtgemeinde noch zustimmen – schließlich trägt die Samtgemeinde die Kosten für die Krippenplätze. Daran wird allerdings nicht gezweifelt.
Vor einigen Wochen gab es noch, wie berichtet, Meinungsverschiedenheiten zu diesem Thema speziell zwischen den politischen Gremien in Auhagen und Sachsenhagen.
Diese sind inzwischen so weit ausgeräumt. Der Rat der Stadt Sachsenhagen stimmte mit großer Mehrheit der Aufteilung zu. Die CDU blieb allerdings bei ihrer Ablehnung. Sebastian Knoche bedauerte, dass die Chance vergeben werde, eine eigene Krippe in Sachsenhagen einzurichten. Er befürchtet durch die geplanten Betreuungsbereiche mögliche „Konkurrenzsituationen zwischen den Orten“.
Mit den jetzt absehbaren insgesamt 21 Krippenplätzen in den Kooperationsgemeinden Auhagen, Sachsenhagen und Wölpinghausen und 28 Plätzen in Hagenburg erreicht die Samtgemeinde nach Angaben von Roland Reichert am 1. August 2013 eine mögliche Quote von 45 Prozent für die Krippenkinder.
Auch für den Fortbestand der Kindergarten-Kooperation sieht es gegenwärtig nicht mehr so schlecht aus, wie vor einigen Wochen.
„Gespart“ hätten die drei Kooperationsgemeinden in den vergangenen Jahren hauptsächlich dadurch, dass die jeweiligen Kindergärten ausgelastet werden konnten, sagt Reichert, wenn er nach den Vorteilen der Kooperation befragt wird. „Die Gemeinden haben sich gegenseitig den Rechtsanspruch garantieren können.“
Der anfangs erhoffte Synergie-Effekt beim Personal und der Beschaffung sei gering, bilanziert er.
Gegenwärtig überarbeitet Reichert den in der Vor-Krippenzeit entstandenen Kooperationsvertrag, um ihn den politischen Gremien in Sachsenhagen, Auhagen und Wölpinghausen wieder zur Entscheidung vorzulegen. Unter anderem sei geplant, so sagte Reichert, dem Kooperations-Arbeitskreis eine andere Form zu geben und Entscheidungswege zu verschlanken.

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