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Abwärtstrend vorerst gestoppt

Einwohnerzahl Abwärtstrend vorerst gestoppt

Die Einwohnerzahl in der Samtgemeinde Sachsenhagen ist im vergangenen Jahr leicht angestiegen. Aktuell wohnen insgesamt 9339 Menschen in den vier Mitgliedsgemeinden Sachsenhagen, Hagenburg, Auhagen und Wölpinghausen. Das sind 64 Personen mehr als im Vorjahr.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Sachsenhagen. Die Erhöhung steht vor allem im Zusammenhang mit den in den Gemeinden lebenden Flüchtlingen.

Der Bevölkerungsanstieg sei vorrangig auf die hohe Anzahl an Migranten zurückzuführen, bestätigt Roland Reichert: „Ansonsten wäre die Einwohnerzahl vermutlich erneut gesunken.“ Laut dem Allgemeinen Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters lebten in den vier Kommunen momentan etwa 100 Flüchtlinge. Ohne diese wären es wohl wieder rund 30 Bewohner weniger gewesen als Ende 2015, so Reichert.

Größter Anstieg in Wölpinghausen

Drei der vier Orte haben in dieser Zeit einen Anstieg verzeichnet. Am deutlichsten fiel dieser in Wölpinghausen aus, dort stieg die Einwohnerzahl von 1571 auf 1615. Auch Sachsenhagen (von 1915 auf 1940) und Hagenburg (von 4516 auf 4519) sind gewachsen. Einzig in Auhagen ist die Zahl rückläufig (von 1273 auf 1265).

Die Gründe für diese Entwicklung seien vielfältig, so Reichert: „Wir haben es mit einem Phänomen zu tun, das sich auch in anderen Landkreisen, etwa in Nienburg, zeigt. Die Leute ziehen eher in die größeren Städte.“ Auch die Verkehrsverbindungen, die zwischen den Gemeinden und ihrer Umgebung bestünden, seien ausbaufähig. Eine positive Ausnahme stelle dabei Hagenburg dar. Der Flecken unterhält regelmäßige Busverbindungen nach Wunstorf. In der Nachbarstadt gebe es mit dem dortigen expandierenden Fliegerhorst und anderen Arbeitgebern mehrere attraktive Möglichkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden. Angesichts dieser Nähe und der in Hagenburg in der Regel geringeren Immobilienpreise sei die Ortschaft äußerst begehrt. Reichert sagt: „In Hagenburg erleben wir einen deutlichen Zuzug, unter anderem durch Familien.“ Das örtliche Neubaugebiet „Oberer Sandbrink“ erfreue sich großen Beliebtheit, praktisch alle Grundstücke seien verkauft.

Baugebiete Mangelware

Anders sehe es in den drei anderen Mitgliedsgemeinden aus. In diesen gestalte sich die Anbindung kompliziert, umfassendere Baugebiete seien Mangelware. Dabei könnten auch diese Gemeinden mit interessanten Angeboten punkten: „Sie verfügen über eine gute Infrastruktur, haben durchweg Kindertagesstätten. In unseren Grundschulen gibt es seit letztem Jahr Ganztagsbetreuung. Hinzu kommen attraktive Grundstücke sowie die Nähe zur Natur.“ ano

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