Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Alle Mitgliedsgemeinden dabei

Samtgemeinde Sachsenhagen Alle Mitgliedsgemeinden dabei

In der Samtgemeinde leben im Moment 97 Flüchtlinge. Verteilt sind sie auf sämtliche Mitgliedsgemeinden. Veränderungen gibt es allerdings bezüglich ihrer Herkunft.

Voriger Artikel
28 Angebote in den Ferien
Nächster Artikel
Die Attraktivität erhöhen

SAMTGEMEINDE SACHSENHAGEN. Waren nach Beginn der großen Flüchtlingsbewegung im Herbst 2015 die meisten Asylbewerber aus dem Nahen Osten gekommen, so hat sich der Schwerpunkt mittlerweile verlagert. Der Allgemeine Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters, Roland Reichert: „Inzwischen kommen die Flüchtlinge vermehrt aus Afrika, aus Ländern wie etwa dem Sudan, Eritrea oder auch der Elfenbeinküste.“ Die Integration sei zum Teil recht kompliziert. Und das nicht nur wegen der sprachlichen Barriere, sondern auch angesichts der zuvor vertrauten Lebensgewohnheiten: „Wir müssen den Menschen in manchen Fällen etwa das Lüften oder Heizen beibringen.“

Viel Unterstützung benötigt

Ohne das große ehrenamtliche Engagement in den unterschiedlichen Gemeinden sei die Betreuung der Geflüchteten nicht denkbar, ergänzt Regina Nonnast, Verwaltungsangestellte bei der Samtgemeinde: „Da gibt es zahlreiche Initiativen, darunter Sprachkurse. Zudem treffen sich die Unterstützer in Arbeitskreisen in Hagenburg, Wölpinghausen und Sachsenhagen/Auhagen.“

Ein weiterer Kursus, der den Menschen, die oft nur einen sehr exotischen Dialekt ihrer Heimat beherrschen, die deutsche Sprache vermitteln soll, startet demnächst in Sachsenhagen. Auch mit benachbarten Orten, wie etwa Lindhorst, wird zusammengearbeitet.

Logistische Herausforderung

Von den aktuell 97 Flüchtlingen leben 42 in Sachsenhagen, 31 in Wölpinghausen, 15 in Auhagen sowie neun in Hagenburg. Die Suche nach passendem Wohnraum sei hierbei eine weitere Problematik, sagt Nonnast: „Wir benötigen dringend weitere Unterkünfte.“

Trotz überschaubarer Zahlen sei die Integration auch logistisch eine Herausforderung, sagt Reichert: „Zu klären sind Dinge wie Kindergarten- oder Schulbesuche. Wir haben bei den Neuankömmlingen eine große Altersspanne.“

Die hauptamtliche Betreuung erfolgt über die AWO unter Leitung von Birgit Garberding. Für die Umsetzung in den Orten sind die Ehrenamtlichen jedoch unverzichtbar. Wer sich einbringen möchte, kann sich an Regina Nonnast, Telefon (05033) 96019 wenden, die dann weitervermittelt.   ano

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg