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Am Heiligen Abend für Mensch und Tier im Einsatz

Samtgemeinde Sachsenhagen / Arbeit und Bereitschaft Am Heiligen Abend für Mensch und Tier im Einsatz

Zum Beispiel: Diakonie, Bauhof, Wildtierstation - an diesen drei unterschiedlichen Orten wird in der Samtgemeinde Sachsenhagen auch am Heiligen Abend gearbeitet. Einige Menschen leisten fern von Familien und Freunden einen besonderen Arbeitseinsatz - oder stehen in Bereitschaft, jederzeit vom Tannenbaum in der „Stillen Nacht“ weg zur Arbeit gerufen werden zu können.

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Schlange stehen müssen die Mitarbeiter der Wildtierstation am Heiligen Abend nicht: Tim Müller (von rechts), Alina Roßlau und Saskia Müller. Die Tiere sind bei ihnen auch zu Weihnachten in guten Händen.

 

 

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw).    Für die Mitarbeiter des Diakonie-Pflegedienstes Schaumburg, Station Sachsenhagen, gleicht der Heilige Abend eher einem regulären Arbeitstag. 

 

„Manche Pflegebedürftige lassen sich dann schon aus der Tour herausnehmen, weil sie mit ihrer Familie zusammen sind“, berichtet Pflegedienstleiterin Kerstin Kühn. „Klar, wenn Kinder da sind, will man doch gemütlich zusammensitzen.“ 

In der Station sei die Arbeit wie immer. „Wir sind 24 Stunden erreichbar und sind  im Dienst.“  Der Tag verlaufe ganz normal - aber mit Feiertagsversorgung. Auf Wunsch würden alle Patienten im Früh- im Mittags- und im Späteinsatz versorgt. 

In diesem Jahr seien  am Heiligen Abend nicht ganz viele Leute ,herausgefallen‘. Die Touren glichen fast der Regelversorgung. „Am Heilig Abend ähnelt der Dienst einem Alltagsdienst“, sagt Kerstin Kühn. 

Das Team sei komplett im Einsatz. „Zwölf Leute sind unterwegs.“  Von Nachmittags an beschränke sich der Einsatz auf zwei Leute. „Dies sei auch im Alltag so.“ 

„Wir haben Weihnachten einen Wunschplan“, unterstreicht Kühn, die Leute mit Kindern seien bevorzugt Silvester und Neujahr im Dienst, „und die anderen eben anders herum“. 

 

Wildtierstation:  Tiere kennen kein Weihnachten

  „Im Prinzip erledige ich Heilig Abend die ganz normalen Arbeiten“, sagt der Auszubildende in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen, Tim Müller. „Sonst haben wir in der Winterzeit immer drei Reviere, das wird einfach zusammengelegt.“

Das Misten und Saubermachen wird vom Team mit Saskia Neubert (Bundesfreiwilligendienst) und Alina Roßlau (Einstiegsqualifizierungsjahr),  erledigt. Müller: „Tiere haben jeden Tag Hunger- genau wie die Menschen.“

„Wir haben von 8 bis 16 Uhr Dienst, das ist auch so ein wenig die verkürzte Variante“, sagt der Ausbildende.  Nach 16 Uhr können alle zu  ihren Familien fahren, eine Bereitschaft ist gesichert. An den Weihnachtsfeiertagen  geht es normal, „wochenenddienstmäßig“ weiter. 

„Aber, man macht nicht so viel sauber, wie man an manchen Tagen machen würde. Nur das Gröbste - mit Füttern und Wasser, damit die Tiere für den Tag durchkommen und nicht hungern: „Sollen sie nicht, gerade an Weihnachten nicht“, sagt er, und hält lächelnd einen Moment inne: „Die Tiere bekommen das ja nicht ganz so mit, aber trotzdem.“

 

Bauhof mit ruhigen Festtagen?

 

Für das Team des Bauhofes der Samtgemeinde Sachsenhagen könnte sich in diesem Jahr ein recht ruhiges Weihnachtsfest ohne zusätzliche Schichten abzeichnen.

Rund eine Woche vor dem Heiligen Abend sah die Erwartung noch etwas anders aus, alle Wetterdienste spekulierten mit der Möglichkeit, dass ein Kältehoch den Kampf um die Vorherrschaft in diesen Breiten gewinnen könnte. 

Das hätte für Bauhofleiter Ulrich Reumke und seine Mannschaft einige Auswikungen: „Wenn es passiert, hätte ich Leute, die zur Verfügung stehen.“ Zu den vier Mann aus dem Bauhof in der Samtgemeinde Sachsenhagen kämen auch noch die 20 Bediensteten des Bauhofes in Wunstorf.

Bauhofleiter in Wunstorf, Wilhelm Cordes, und Reumke teilen sich die Festtagsbereitschaften. In diesem Jahr wäre Cordes dran, wenn es  - wider Erwarten - über die Weihnachtstage noch Schnee und Eis geben würde. 

Bei anderen, kleinen Malessen, legt Reumke im Sinne seines Teams gerne auch mal selbst Hand an: „Wenn zum Beispiel irgendwo ein Schild umgefahren ist, biege ich das auch mal selbst wieder gerade.“ 

Er, Reumke, werde ohnehin immer als Erster angerufen, deshalb müsse er „bei solchen Kleinigkeiten“ nicht unbedingt seine Mitarbeiter behelligen. 

Diese dürfen auch an den Werktagen zwischen den Feiertagen meist Routinearbeiten erledigen: „Vielleicht“, so meint der Bauhof-Chef, „müssen wir Sylvester ohnehin wieder raus.“

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