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Anrufbus fährt dreimal in der Woche

Acht Ehrenamtliche fahren in der Seeprovinz Anrufbus fährt dreimal in der Woche

Dreimal in der Woche – montags, dienstags und donnerstags – fährt von Mitte März an der Anrufbus in der Stadt Sachsenhagen sowie den Gemeinden Auhagen und Wölpinghausen. Der Flecken Hagenburg wird allerdings nicht angesteuert. Acht ehrenamtliche Fahrer stehen abwechselnd jeweils in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und 17.30 Uhr zur Verfügung.

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Gemeinsam wollen sie starten: Detlef Hilgenberg (hinten, von links), Karlheinz Altenkirch, Uwe Bönki, Horst Riemer, Wilhelm Bellersen, Reinald Zichner, Johanna Harmes sowie Walter Büsking (vorne, von links), Erika Hoppe-Deter, Heide Vortriede-Gwosdz und Manfred Warnecke.  

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen. Das Anrufbussystem wird von Montag, 14. März, an rund 5000 Menschen, etwa der Hälfte der Einwohner der Samtgemeinde, zur Verfügung stehen. Weil sich die Gemeinde Hagenburg im Gegensatz zu Auhagen, Sachsenhagen und Wölpinghausen nicht an der Finanzierung des Busses beteiligt, ist der Flecken nicht einbezogen.

 Erika Hoppe-Deter, die Vorsitzende des Anrufbusvereins Niedernwöhren zeigte sich im Anschluss an die Zusammenkunft der Fahrer im Rathaus in Niedernwöhren erleichtert. „Zwischenzeitlich“, so räumte sie ein, „hatte ich schon arge Zweifel, ob das noch etwas wird.“

 Zu wenig ehrenamtliche Fahrer hatten sich in den vergangenen Monaten gemeldet. Zu sehr saß in den drei Gemeinden noch die schlechte Erfahrung des gescheiterten Bürgerbus-Projektes in den Knochen, mutmaßte Hoppe-Deter.

 Aber die Sachsenhäger Heide Vortriede-Gwosdz, Reinald Zichner und Wilhelm Bellersen wollen es zusammen mit Detlef Hilgenberg (Wölpinghausen), Karlheinz Altenkirch (Wiedenbrügge), Johanna Harmes und Horst Riemer (beide Bergkirchen) sowie Uwe Bönki (Hagenburg) als Fahrer nun angehen. Daher gab Hoppe-Deter ihren ursprünglichen Plan auf, wegen der Nachfrage aus Wölpinghausen erst einmal nur dort mit dem Projekt zu beginnen.

 Organisatorisch hatten die Fahrer nur wenige Probleme, sich zusammenzufinden: Jeder steht prinzipiell für zwei Tage im Monat zur Verfügung. Um sofort ein breiteres Angebot bieten zu können, plädierten die Fahrer dafür, mit drei Tagen in der Woche zu starten. Damit bleibt trotzdem ein Polster für Urlaub und Krankheit: Gelinge das nicht, haben Hoppe-Deter und Walter Büsking aus dem Bereich Niedernwöhren Hilfe zugesagt. Die weitere Organisation der Logistik liegt in den Händen von Disponent Manfred Warnecke, der diese Aufgaben auch für die Samtgemeinden Niedernwöhren und Nienstädt wahrnimmt.

 Angefahren werden sollen in der Regel die Kreisstadt Stadthagen und Lindhorst, speziell der Bahnhof. Auch Fahrten nach Hagenburg sind möglich. „Ich fahre niemanden aus dem Landkreis hinaus“, betonte Hoppe-Deter und schloss damit Fahrten, zum Beispiel zum Bahnhof Wunstorf, aus.

 Der Verein Anrufbus Niedernwöhren plant jetzt, einen Flyer zu erstellen, um die Haushalte in den drei Kommunen über den neuen Service zu informieren.  jpw

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