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Auhagen und Wölpinghausen können vom Finanzausgleich profitieren

„Einwohnerkraft“ entscheidet Auhagen und Wölpinghausen können vom Finanzausgleich profitieren

Für einen Ausgleich der Strukturunterschiede zwischen den Gemeinden sind im Haushalt der Samtgemeinde Sachsenhagen 100 000 Euro bereitgestellt.

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Das Geld fließt

Samtgemeinde Sachsenhagen. Genau 8977,29 Euro soll in diesem Jahr der Finanzausgleich zwischen der Samtgemeinde Sachsenhagen und den Mitgliedsgemeinden Hagenburg, Wölpinghausen, Auhagen und der Stadt Sachsenhagen betragen.
Ob es so kommen wird, darüber beschließt am Donnerstag, 7. Mai, von 20 Uhr an der Rat der Samtgemeinde Sachsenhagen im Sitzungssaal des Rathauses Hagenburg. Für einen Ausgleich der Strukturunterschiede zwischen den Gemeinden sind im Haushalt der Samtgemeinde 100 000 Euro bereitgestellt.
Der Schlüssel für die Verteilung des Geldes zwischen den Gemeinden war in den vergangenen Jahren umstritten. Einige Kommunalpolitiker wollten nach der Einwohnerzahl vorgehen, andere einen Flächenfaktor einberechnen. Entsprechend einer von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier vorgeschlagenen Formel, um die „Einwohnerkraft“ zu berechnen, entscheidet der Samtgemeinderat seit dem vergangenen Jahr. Die Haushälter berücksichtigen dabei unter anderem die bereinigten Erträge der jeweiligen Gemeinde und die tatsächliche Steuerkraft je Einwohner. Maßstab der Berechnung sind die Haushaltsergebnisse der vergangenen zwei Jahre.
Letztlich wird der Finanzausgleich an die Gemeinden ausgezahlt, die die durchschnittliche Finanzkraft in der Samtgemeinde Sachsenhagen je Einwohner nicht erreichen. Errechnet sind für die Gemeinde Auhagen ein Zuschuss von knapp 60.000 Euro und für die Gemeinde Auhagen ein Zuschuss von etwas mehr als 30 000 Euro.
Gut gebrauchen können nicht nur diese Gemeinden das Geld. Angesichts der wohl mehr als zwei Millionen Euro, die vermutlich in den Umbau der beiden Grundschulen für den Ganztagsschulbetrieb gesteckt werden, hat Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier bereits während der jüngsten Haushaltsberatungen darauf hingewiesen, dass die großen Ausgaben ohne eine Erhöhung der Samtgemeindeumlage um einige Punkte – der Abgabe, die die Gemeinden an die Samtgemeinde zu zahlen haben – wohl nicht gehen wird. jpw

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