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„Dicker Brocken“: Schwimmbad-Sanierung zu Beginn

Samtgemeinde Sachsenhagen / Ratsarbeit „Dicker Brocken“: Schwimmbad-Sanierung zu Beginn

Die Räte in den Gemeinden und in der Samtgemeinde tagen nicht mehr, obwohl sie noch bis Ende Oktober im Amt sind. Eine der finanziell bedeutsamsten Entscheidungen in der Samtgemeinde, ob das Schwimmbad in Hagenburg geschlossen bleibt, oder saniert wird, ist in die nächste Ratsperiode verschoben.

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Weil sich der Hagenburger Rat bislang nicht entschieden hat, müssen die neuen Ratsgremien über das Schicksal des Schwimmbad befinden .

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Das monatelange taktische Geplänkel zwischen den Ratsfraktionen und der Verwaltung beeinflusst nicht nur in Hagenburg, sondern auch auf Samtgemeindeebene den Beginn der Arbeit in den Gremien.

Eigentlich hätte die Entscheidung über die Zukunft des Hagenburger Schwimmbades im Rat der Gemeinde Hagenburg längst gefallen sein müssen. Seit rund sieben Monaten ist das „Seepferdchenbad“ an der Steinhuder-Meer-Straße in Hagenburg geschlossen. Mindestens seit mehr als 14 Jahren – dem Gründungsjahr des „Fördervereins Lehrschwimmbecken“ - ist nicht gerade geringe Sanierungsbedarf im Bad bekannt. In denselben Zeitraum fiel ein weltweiter, rasanter Anstieg der Energiepreise.

Die Frage, ob die Gemeinde Hagenburg sich sie laufenden Kosten für ein Schwimmbad leisten können wird, ist längst keine reine Gewissensfrage mehr, sondern eine Aufgabe für kühle Rechner.

Vor Jahren hatte die Gemeinde das Bad wieder von der Samtgemeinde wieder in die eigene Obhut übernommen, um einer Schließung zuvor zu kommen. Das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises merkte bereits in mehreren Haushalten an, dass die Gemeinde das Bad schließen solle.

Sozusagen fast in letzter Minute spielte der Hagenburger Bürgermeister Karl-Wilhelm Möller in den letzten Wochen seiner Mitgliedschaft im Rat der Samtgemeinde den Ball zurück und stellte einen Antrag, dass die Samtgemeinde die Hälfte des Unterhalts für das Bad tragen soll. Präzise Angaben über bisherige und zu erwartende laufende Kosten liegen den Fraktionen des Samtgemeinderates allerdings noch nicht vor. 550 000 Euro stehen in diesem Jahr im Haushalt der Samtgemeinde und 550 000 Euro im Haushalt der Gemeinde für die Sanierung bereit.

Nach der Neukonstituierung der Räte werden noch viele Wochen vergehen, bis sich – vermutlich im Dezember – der Rat in Hagenburg zu einer Grundsatzentscheidung durchringen wird. Ein positives Votum könnte es wohl auch nur unter dem Vorbehalt geben, dass der Samtgemeinderat dem Zuschussantrag aus Hagenburg zustimmen wird – und das scheint bei diesem finanziell „dicken Brocken“ im einen oder anderen Fall unsicher.

Der neue Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier – möglicherweise auch neuer Gemeindedirektor in Hagenburg - hatte vor seiner Wahl betont, dass er innerhalb eines Jahres die Diskussion um das Lehrschwimmbecken zu Ende bringen will.

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