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Die „große Lösung“ ist vom Tisch

Samtgemeinde Sachsenhagen / Abwasserbetriebe Die „große Lösung“ ist vom Tisch

In welchen Bereichen kann eine Kooperation der Abwasserbetriebe der Samtgemeinde Sachsenhagen und der Stadt Wunstorf wirtschaftlich von Vorteil sein? Diese Frage stand im Fokus der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses der Samtgemeinde Sachsenhagen.

Von Tina Bonfert

Samtgemeinde Sachsenhagen.   Die „große Lösung“, die in Sachen Kooperation angedacht war, ist inzwischen vom Tisch, wie Ulrich Reumke, technischer Werkleiter des Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung der Samtgemeinde Sachsenhagen, erklärte.

Unterschiedliche Möglichkeiten der Zusammenlegung und Lenkung der Abwasserströme wurden rechnerisch geprüft. Alle Varianten stellten sich jedoch als unwirtschaftlich heraus und würden die beiden Kläranlagen im Schnitt zwischen 100.000 und 200.000 Euro pro Jahr mehr kosten, erläuterte Reumke. Eine Überlegung war die Überleitung des Abwassers von der Kläranlage Reiherwald zum Klärwerk Wunstorf. Einen Teilstrom von Bokeloh oder einen Teil des Abwassers aus Steinhude zu der Kläranlage der Samtgemeinde zu leiten, wurden ebenfalls angedacht. Der Kostenaufwand für zusätzliche Anlagenteile und entsprechende Leitungen sei jedoch zu hoch, sodass die aktuelle Situation zurzeit die beste Lösung darstelle.

Desweiteren hatten die Mitglieder des Ausschusses während ihrer Sitzung zugestimmt, der Firma Strate den Auftrag für die Erneuerung des Kessels im Pumpwerk „Boltenweg“ zu erteilen. Der 23 Jahre alte Stahlkessel sei mittlerweile korrodiert und müsse daher ausgetauscht werden, sagte Frank Behrens, der kaufmännische Leiter des Eigenbetriebes Abwasserbeseitigung der Samtgemeinde Sachsenhagen. Um den riesigen Stahlkessel und die daran angebrachte Technik aus dem Boden zu heben, wird der Einsatz eines Krans nötig sein. Dennoch werde versucht, die Bauzeit so gering wie möglich zu halten.

Eine Klärschlammüberdachung inklusive der Installation einer Photovoltaikanlage schlägt sich mit einem Betrag von 190.000 Euro als größter Posten im Haushaltsplan 2014 nieder. Die Investitionssumme im Haushaltsplan 2014 beläuft sich insgesamt auf rund 446.000 Euro. Unter anderem sind die Erneuerung des Kessels und einiger Schmutzwasserleitungen am Pumpwerk Molkereiweg mit einer Summe von 50.000 Euro sowie Ausgaben für neue Technik am Pumpwerk der alten Kläranlage mit einer Summe von 32.000 Euro vorgesehen.

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