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Eidtmann lässt sich nicht drängen

Samtgemeinde Sachsenhagen Eidtmann lässt sich nicht drängen

Die geplante Abgabe der Trägerschaften der Kindertagesstätten in den einzelnen Gemeinden an die Samtgemeinde Sachsenhagen hat bei der jüngsten Sitzung des Sozial-, Jugend- und Sportausschusses für Gesprächsstoff gesorgt.

Samtgemeinde Sachsenhagen. Den Anregungen der Ausschussvorsitzenden Rolandies Sass, die gebeten hatte, dass die Mitgliedsgemeinden das Thema bei ihrer nächsten eigenen Sitzung behandeln sollten, erteilte Dieter Eidtmann eine Absage. In Hagenburg werde das Ganze nicht bei der nächsten Zusammenkunft im Februar behandelt, so der Ortsbürgermeister.

Für ihn seien noch einige Dinge abzuklären: „Es stehen da einige Entscheidungen aus. Wir haben auch bestimmte Vorstellungen, von denen wir möchten, dass sie berücksichtigt werden.“ Dazu gehöre etwa, dass die Kindergartenkinder feste Bezugspersonen in den jeweiligen Einrichtungen hätten. Eidtmann: „Das ist für Kinder in dem Alter von großer Bedeutung.“ In der nachfolgenden Sitzung im April könne dieses Thema dann auf die Tagesordnung des Hagenburger Ortsrates kommen.

Eine Meinung, die bei Sass auf wenig Zustimmung stieß: „Das Thema begleitet uns seit Jahren. Wenn es zu keiner Einigung kommt, erwägt die Stadt Sachsenhagen die Kündigung von Vereinbarungen.“ Dabei könnte es sich etwa um die Beendigung des Kooperationsvertrages zwischen den Kindergärten der Gemeinden Sachsenhagen, Auhagen und Wölpinghausen handeln. Sollte dieser beendet werden, fiele der Kindergarten Sachsenhagen an die Samtgemeinde.
Zumindest weitgehende Einigung wurde bei dem Thema Schließzeiten der Kindertagesstätten erzielt.

Die Verwaltungsvorlage, die plante, die Kindertagesstätten in der Samtgemeinde jährlich während der Sommerferien in den letzten drei vollen Ferienwochen sowie zwischen Weihnachten und Neujahr zu schließen, ist für die nächsten zwei bis drei Jahre angenommen worden. Die Verwaltung hatte ursprünglich geplant, die Vereinbarung auf unbestimmte Zeit laufen zu lassen. Beschlossen wurde, in der Krippe „Die Grashüpfer“ ab 1. April eine morgendliche Sonderöffnungszeit ab 7 Uhr anzubieten. Zudem soll die Sonderöffnungszeit auch in anderen Kindertagesstätten angeboten werden, wenn für mindestens fünf Kinder entsprechender Bedarf besteht.

ano

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