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Ein Hausmeister für zwei Grundschulen?

Samtgemeinde Sachsenhaugen / Schulausschuss Ein Hausmeister für zwei Grundschulen?

Die beiden Vollzeitstellen der Hausmeister an den Grundschulen Sachsenhagen und Hagenburg könnten ab Sommer zu einer Stelle zusammengefasst werden. Über Sinn und Unsinn dieses Vorhabens hat der Schulausschuss der Samtgemeinde Mittwoch diskutiert. Die Entscheidung fällt heute, Donnerstag, 26. April, im Verwaltungsausschuss der Samtgemeinde.

Samtgemeinde Sachsenhagen (kil). Der Hausmeister in Sachsenhagen geht im Sommer in den Ruhestand, seine Arbeit übernähme dann der Hagenburger Hausmeister. Seitens der Schulleitung und des Schulelternrats traf dies auf Unmut. Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier zufolge beruht die Idee auf einem Gutachten der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement. Diese habe einen personellen Bedarf von rund 15 Stunden pro Schule ermittelt – das sei der erste Ansatz gewesen, nicht etwa der finanzielle Aspekt. Die Höhe der Einsparung habe man nicht berechnet, diese belaufe sich auf rund 30 000 Euro – gerechnet mit einem Vollzeitgehalt.

Dass es gar nicht ums Sparen gehe, stieß wiederum auf Unverständnis bei einer Vertreterin des Schulelternrates: Wenn nicht Geld der Grund sei, warum nehme man dann in Kauf, die Arbeit der „guten Seele der Schule“ so einzuschränken?
Sonja Fiebiger, Schulleiterin der Grundschule Hagenburg, äußerte ebenso Bedenken. Sie sehe eine Qualitätsminderung, was sie anhand eines breiten Aufgabenkatalogs des Hausmeisters veranschaulichte. Zudem übernehme der Hausmeister Aufgaben, die sonst die Schulleitung übernehmen müsse, obwohl es nicht in ihren Kompetenzbereich falle. Die Arbeitsbedingungen hätten sich dank der Schulbehörde sowieso verschlechtert, jetzt wolle auch noch der Schulträger dazu beitragen. „Der Spagat“ zwischen Schule, Gebäudemanagement und Verwaltung sei ohnehin kaum zu leisten, die Grenze der Belastbarkeit bald erreicht.

Heiko Bothe (CDU) äußerte zwar Verständnis, gab aber an, dass die Samtgemeinde verpflichtet wäre, dafür zu sorgen, dass der Aufgabenkatalog erfüllt würde. Wie soll das gehen? Wedemeier erklärte: Bei Bedarf stünden die Mitarbeiter des Bauhofs zur Verfügung. Sie übernähmen etwa die komplette Pflege der Grünflächen.

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