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Es bleibt bei einer Schredderparty

Kommunen setzen auf Kompostplatz Es bleibt bei einer Schredderparty

Bratwurst essen, Bier trinken und in Seelenruhe zuschauen, wie der Strauch- und Heckenschnitt aus dem eigenen Garten zerhäckselt wird. Das wird es in diesem Jahr erneut nur am Sonnabend, 31. Oktober, auf dem Festplatz in Wiedenbrügge geben.

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Samtgemeinde Sachsenhagen. Es bleibt offenbar das einzige Schnittgut-Event in der Samtgemeinde. Der große Rest des Strauch- und Heckenschnitts verbleibt nach dem Verbot der Brenntage auf grundstückseigenen Komposthaufen oder wird nach Sachsenhagen zum erweiterten Kompostplatz am Reiherwald gebracht.

Die „Schredderparty“, ausgerichtet vom Förderverein Wiedenbrügge, sollte innerhalb der Samtgemeinde in diesem Jahr Nachahmer finden. So hieß es vor Jahresfrist auch aus einigen Kommunen der Samtgemeinde. Zum Beispiel in Sachsenhagen, dort kam als quasi naturgegebener Partner und Veranstalter der Siedlerbund ins Gespräch. Doch dessen Chef, der Ratsherr Markus Heinz winkte ab, für dieses Jahr jedenfalls.

Auch in Auhagen besteht laut Bürgermeister Kurt Blume kein Bedarf für eine Schredderparty. „Bisher jedenfalls nicht“, schränkt er ein. Das müsse aber nicht immer so bleiben. Für Blume liegt es aber auch daran, dass der Kompostplatz der Samtgemeinde am Reiherwald in unmittelbarer Nähe des Ortes liegt und gut zu erreichen ist.
Auch in Hagenburg, wo die Feuerwehr zumindest die alten Weihnachtsbäume beim „Tannenbrand“ in Rauch aufgehen lässt, regt sich keine Initiative vonseiten der Gemeinde. Die Einwohner müssen ihr Schnittgut entweder selbst kompostieren, oder zum Kompostplatz fahren.
Nach dem Wegfall der Brenntage ist die Menge des Kompostes um rund 20 Prozent gestiegen. Bauhofleiter Ulrich Reumke erwartet aber trotzdem, dass die Fläche ausreicht, um den herbstlichen Schnitt aufzunehmen. Zudem soll das Areal auf dem Gelände des Bauhofes erweitert werden.

Ohnehin befinden sich die Einwohner im Vergleich zu anderen Kommunen im Landkreis in einer privilegierten Situation: Zwei Kubikmeter Schnittgut pro Anlieferung sind kostenlos.
Witterungsbedingt hatten die Männer vom Bauhof allerdings ein Problem: Die hölzernen Siebreste werden sie nur noch schwerlich los. Was vor einigen Jahren noch bei Heizkraftwerken begehrt war, wird wegen des warmen Winters zum Ladenhüter. jpw

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