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Findungsphase in den Räten hat begonnen

Samtgemeinde Sachsenhagen Findungsphase in den Räten hat begonnen

Obwohl die konstituierenden Sitzungen für die neuen Räte in der Samtgemeinde erst für Ende Oktober/Anfang November vorgesehen sind, hat nach den Kommunalwahlen in den Gremien – je nach Handlungsbedarf – die Findungsphase bereits begonnen.

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Nach Informationen dieser Zeitung bestehen bereits Kontakte in Hagenburg zwischen den beiden großen Fraktionen und es sind Gespräche vereinbart, ob die Zusammenarbeit zwischen SPD und CDU auch unter einem Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) fortgesetzt werden wird. Ansonsten präsentieren Sozial- und Christdemokraten insgesamt fünf neue Gesichter in ihren Reihen. Von vielen unerwartet hat der noch amtierende Bürgermeister Karl-Wilhelm Möller (CDU), der sich wieder um ein Ratsmandat beworben hatte, den Sprung in das Gremium nicht mehr geschafft.

In Wölpinghausen gehen alle Beobacher davon aus, dass die rot-grüne Mehrheitsgruppe auch in den nächsten fünf Jahren Bestand haben wird. Bürgermeister Jochen Schwidlinski kann also in einem ohnehin konsensorientierten Gemeinderat mit einer Drei-Stimmen-Mehrheit „regieren“

In den Reihen von SPD, CDU und Grünen findet sich je ein Ratsneuling, die stellvertrende Gemeindedirektorin Hannah Türnau (Bündnis 90/Grüne) hat den Wiedereinzug in das Gremium verpasst.

Sieben Ratsneulinge, drei in der SPD, zwei in der CDU, je einer bei Wählergemeinschaft und Grünen, könnten dem Sachsenhäger Rat neue Impulse geben – insofern ist nur von der Sitzverteilung her mit der Dominanz der SPD alles beim Alten geblieben. Unter dem alten und wohl auch neuen Bürgermeister Heinz Mensching (SPD) war bereits im noch bestehenden Stadtrat eine gute Kooperation insbesondere zwischen den jüngeren Ratsmitgliedern von SPD und CDU im Sinne der Stadt zu beobachten. Das dürfte in der neuen Wahlperiode wohl eine Fortsetzung finden. Für Anne Beckmann (CDU), jahrelang „Frontfrau“ der Sachsenhäger Christdemokraten reichte die Stimmenzahl für den Wiedereinzug in den Rat nicht aus.

39 Jahre lang amtiert Kurt Blume (SPD) als Bürgermeister und Gemeindedirektor in Auhagen – und es spricht gegenwärtig nichts dagegen, dass noch einige Jahre hinzukommen werden. Das Verhältnis der Sitze von 7:4 zwischen SPD und CDU hat auch noch nach der Wahl Bestand. Das verspricht Kontinuität in der Gemeindepolitik – vielleicht aber doch mit einigen neuen Akzenten: Bei der SPD wird es zwei neue Gesichter in der Ratsfraktion geben, bei der CDU ist gleich drei von vier Fraktionsmitgliedern erstmals der Sprung in den Rat gelungen, nicht geschafft hat es die langjährige Ratsfrau Eva-Maria Rodewald.

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