Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Ganz persönliche Einschätzungen

Samtgemeinde Sachsenhagen / Kandidaten Ganz persönliche Einschätzungen

Fragen zu den Vorlieben

Nach der Darlegung der Ziele der drei Bewerber für das Amt des Sachsenhäger Samtgemeindebürgermeisters geht es im zweiten Teil der Kandidaten-Vorstellung um persönliche Einschätzungen und Vorlieben.

• Auf welchem Gebiet sehen Sie in der Samtgemeinde das größte (wirtschaftliche) Entwicklungspotential und warum?

• Bei der Samtgemeinde Sachsenhagen handelt es sich um eine relativ junge Verwaltungseinheit. Was schätzen sie, welche Begriffe verbinden die Bürger damit?

• An welchem Ort in der Samtgemeinde – außer im eigenen Haus - können Sie am besten entspannen?
• Was tun Sie gerne, wenn Sie nicht gerade ihrer Arbeit nachgehen?

• Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen, welchen Film zuletzt gesehen, welche Art von Musik bevorzugen Sie?
• Haben Sie bei ihrer Kandidatur Rückendeckung ihrer Familie?

• In welcher Funktion werden Sie an der konstituierenden Sitzung des neuen Samtgemeinderates am 3. November teilnehmen?

Voriger Artikel
Was wollen die drei Bürgermeister-Kandidaten?
Nächster Artikel
Wahlkampf auf der Zielgeraden

Jörn Wedemeier

Positiver Eindruck von „Zukunft“

Jörn Wedemeier , Samtgemeindebürgermeisterkandidat der SPD erwartet aufgrund der Energiewende für die Samtgemeinde das größte Wachstumspotenzial in den Bereichen Energieeinsparung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, zweitens nennt er den Tourismus. Dieser habe nicht zuletzt aufgrund der Umgebung im „Naturpark Steinhuder Meer“ gute Entwicklungschancen in der Samtgemeinde.
Wedemeier glaubt, dass die Bürger einen positiven Eindruck von der Samtgemeinde haben und „Zuhause, Freunde, Zukunft“ damit verbinden.

Für ihn bildet der Mittellandkanal einen Anziehungspunkt in der Samtgemeinde. Dort, so findet er, könne er bei einem Spaziergang am besten entspannen.
Ansonsten ist der Sozialdemokrat ein Familienmensch, spielt gerne – wenn er nicht gerade arbeitet – Doppelkopf mit seiner Frau und den Kindern, geht gerne Wandern, spielt Volleyball im Verein – oder surft auch im Internet.

Den 780 Seiten starken Kommentar zum Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (Blum(Häusler/Meyer) gibt er als sein zuletzt gelesenes Buch an; im Kino hat er zusammen mit seiner Tochter „Otto’s eleven“ gesehen. Was die Musik angeht, reicht ihm als Angabe „NDR 2“ und der Hinweis „Bückeburger Jäger“ – wenn seine Familie mitspielt.

Die Frage nach der Rückendeckung bei der Kandidatur (Ein klares: „Ja!“) nutzt Wedemeier, um sich bei seiner Frau und seinen Kindern für die „tolle Unterstützung in den vergangenen Monaten“ zu bedanken. Auch seinen Eltern dankt er „für die vielen Fahrdienste.“

Für ihn ist klar, in welcher Funktion er an der konstituierenden Sitzung des neuen Samtgemeinderates er teilnehmen wird: Als gewählter Samtgemeindebürgermeister.

„Mehr Öffentlichkeitsarbeit“

Ingo Harmening, parteiloser Samtgemeindebürgermeisterkandidat, sieht Entwicklungspotenzial in der Samtgemeinde in zwei Bereichen und nennt das Stichwort „seniorengerechtes Wohnen“ mit allen damit verbundenen Aspekten, wie auch den Bereich „Tourismus“ mit dem Freiwerden der vorhandenen Wohnbebauung.

Für Harmening ist der Begriff Samtgemeinde „leider ein wenig negativ besetzt“, weil sich „die Leute relativ wenig vorstellen können“. Die Samtgemeinde nähme jedoch positive Aufgaben wahr, insbesondere den Komplex der „Daseinsfürsorge“. In diesem Punkt müsse „noch mehr Öffentlichkeitsarbeit getan werden“.
Der Verwaltungssachbearbeiter hat im Zuge seiner dienstlichen Tätigkeit den Schlosspark in Hagenburg kennen gelernt und nutzt diesen in der Mittagspause zu einem Spaziergang, um zu entspannen.

„Gartenarbeit. Grundstückspflege und spazieren gehen“, stehen bei den Lieblingsbeschäftigungen von Harmening ganz oben. Aber auch als Zuschauer von Fußball und Eishockey fühlt er sich wohl – und der Feuerwehrdienst im Ort, sowie in Ruhe Zeitungen und Zeitschriften – oder am Bildschirm - lesen, füllt ihn in der Freizeit aus.

„Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Lithwell hat er zuletzt gelesen, da er „ungern ins Kino geht“, gab es eine DVD mit „Black Swan“. Musikalisch hört er gerne moderne Musicals, oder auch klassische Musik.

„Natürlich“ hat er die Rückendeckung der Familie, Harmening hebt hervor, dass ihn seine Frau seit Jahren unterstützt.

Zu Beginn wird Harmening als „interessierter Zuschauer“ an der konstituierenden Sitzung teilnehmen, später – so hofft er – als Samtgemeindebürgermeister.

„Samtgemeinde bestens entwickelt“

Heiko Bothe, Samtgemeindebürgermeisterkandidat der CDU, meint, dass durch „Synergien mit den benachbarten Städten und Gemeinden noch viel Potenzial im Tourismus ausgeschöpft werden kann. Grundsätzliche Entwicklungschancen sieht er auch „im Bereich der Energieeinsparung und -erneuerung“.

„Die Bürger verbinden die Samtgemeinde in erster Linie mit Feuerwehr, Grundschule, Bauhof und Verwaltung, Abgaben und Gebühren“. Sie habe sich in den 37 Jahren ihres Bestehens gut entwickelt.

Am liebsten geht Bothe „mit meiner Frau und meinem Hund in der Feldmark spazieren.“ Dabei könne er am besten entspannen.

Kommunalpolitische Arbeit sei für ihn auch zum Teil Arbeit, sagt Bothe. Aber dieses sei ja noch nicht seine Hauptarbeit. Von daher gibt er „kreative Kommunalpolitik betreiben, am Vereinsleben der Samtgemeinde teilnehmen – Fußball, Volleyball und Schützengesellschaft – und des Weiteren Schlittschuh/Roller Skates laufen und saunieren“ als seine Freizeitbeschäftigung an.

„Flow – Das Geheimnis des Glücks“ von Mihaly-Csikszentmihalyi hat er zuletzt gelesen und „Kokowääh“ als Film zuletzt im Kino gesehen. Musikalisch hört er „von „Beethovens Neunter bis AC/DC alles gerne“ – außer Volksmusik. Sein Favorit ist die Gruppe „PUR“.

Die familiäre Rückendeckung sei für ihn Voraussetzung für die Kandidatur gewesen, sagt Bothe, da der landwirtschaftliche Betrieb weitergeführt werden soll, „wenn ich Samtgemeindebürgermeister bin, werde ich ihn an meinen Sohn übergeben.“
An der konstituierenden Sitzung werde er zunächst als Ratsherr und dann als Samtgemeindebürgermeister teilnehmen, sagt Bothe, um eine „CDU/WGH-Ratsmehrheit“, aber auch die übrigen Ratsmitglieder zu begrüßen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg