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„Kümmerkästen“ in der Samtgemeinde Sachsenhagen Gefloppt

„Gute Ideen sind nicht immer erfolgreich.“ So kommentiert Uwe Töpfer, Vorsitzender des Seniorenbeirates der Samtgemeinde Sachsenhagen, das Projekt „Kümmerkästen“. Töpfer zufolge hat sich dieses leider als „Flop“ herausgestellt. „Die Resonanz ist gleich null.“

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Fast immer leer: Einen „Kümmerkasten“ hat der Seniorenbeirat an der Kleinen Freiheit in Wölpinghausen aufgestellt.

Quelle: vr

SAMTGEMEINDE SACHSENHAGEN. Seit rund zwei Jahren hatte sich der Beirat nach Angaben von Töpfer für die Aufstellung sogenannter „Kümmerkästen“ eingesetzt. Dort können Bürger Fragen, Wünsche oder Beschwerden einwerfen. Das Gremium wollte sich damit denjenigen annähern, deren Interessen sie vertreten möchten – und zwar unbürokratisch und vertraulich.

Ein Blick in umliegende Gemeinden hatte gezeigt, dass solche Kästen gut angenommen werden. In der Samtgemeinde Sachsenhagen ist das offenbar anders. Im Frühjahr 2015 hatte der Beirat bei der Kleinen Freiheit in Wölpinghausen und vor der Sparkasse in Hagenburg „Kümmerkästen“ aufgestellt. Töpfer glaubt immer noch, dass die Sache an sich eine gute Idee ist, um auch den Bürgern die Chance für Anregungen zu geben, die den persönlichen Kontakt zum Beirat scheuen. Dennoch mussten die Mitglieder nun feststellen: „Es ist uns leider nicht gelungen.“

Bis 2017 bleiben die Kästen stehen

Bis November 2017 sollen die Kästen noch stehen bleiben. Solange werden sie selbstverständlich auch noch geleert. Dann soll der neue Seniorenbeirat entscheiden, wie es weitergeht. Ein großer finanzieller Verlust sei die Aktion nicht gewesen. Die Kosten hätten unter 200 Euro gelegen.

Ursprünglich wollte der Beirat vier „Kümmerkästen“ aufstellen – in Hagenburg, Sachsenhagen, Auhagen und Wölpinghausen. Sachsenhagen hatte den Antrag jedoch abgelehnt, weil es bereits einen allgemeinen Kummerkasten im Rathaus gibt. Den geplanten Kasten in Auhagen habe der Beirat gar nicht mehr aufgestellt, weil die Resonanz in Hagenburg und Wölpinghausen so schlecht war. kil

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