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„Geht’s los, wird sofort Streusalz nachbestellt“

Samtgemeinde Sachsenhagen / Winterdienst „Geht’s los, wird sofort Streusalz nachbestellt“

„Ich hatte noch nie kein Salz mehr.“ Die Betonung der doppelten Verneinung ist es, die etwas von dem Engagement deutlich werden lässt, die Bauhofleiter Ulrich Reumke in der Samtgemeinde Sachsenhagen beim Winterdienst an den Tag legt.

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„Noch nie kein Salz gehabt“: Ulrich Reumke sieht die Samtgemeinde Sachsenhagen auf den Winter vorbereitet.

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Der nächst Winter kann kommen, das Salzlager auf dem Gelände des Bauhofes am Reiherwald ist gefüllt: „Wir können einen herkömmlichen Winter einlagern“, sagt Reumke. Das sind etwa acht bis zehn Tage voller Winterdienst, etwa 150 bis 170 Tonnen Salz. „Geht’s los, wird sofort Streusalz nachbestellt.“

Das musste in den beiden vergangenen harten Wintern allerdings öfter erledigt werden: Jeweils zwischen 350 und 400 Tonnen Salz verteilten die Männer des Bauhofes auf die Straßen der Gemeinden Hagenburg, Auhagen, Wölpinghausen, sowie der Stadt Sachsenhagen in 48 Einsätzen (2009/2010) und in 39 Einsätzen (2010/2011).

Aufgrund von Nachschubproblemen des Lieferanten, der Kali&Salz-Tochter „Deutscher Straßendienst“ bekamen die Gemeinden im vergangenen Winter Salz von anderen Produktionsstätten - in diesem Fall direkt aus der Nachbarschaft, vom Kalischacht „Sigmundshall“ in Bokeloh.

Während das etwas feuchtere und daher eher klumpende Salz anderen Kommunen Probleme bereitete, modifizerte Reumke die Streuwagen etwas – und weiter gings: „Ich würde auch Speisesalz streuen, wenn es sonst nichts gäbe.“ Beim Salz gilt für ihn das Motto eines „differenzierten Winterdienstes“: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Die Bauhofkoooperation mit der Stadt Wunstorf bringt es mit sich, dass Reumke im Winter alle vier Wochen auch den Einsatz für das gesamte Gebiet leitet; „Wir wechseln uns ab.“ Und nach einer harten Winterwoche, in der er – genau wie 25 Mitarbeiter - um halb drei Uhr aufstehen muss „ist man dann schon zahm“. Wetter- und Warnmeldungen erreichen Reumke von einem abonnierten Dienst über seinen ‚Pieper’, dazu ist der Blick auf Radar und Taupunkt im Internet selbstverständlich geworden.

Für die Samtgemeinde besteht ein Räum- und Streuplan, der die Gemeindestraßen in zwei Kategorien unterscheidet: Haupterschließungsstraßen („die Pflicht“) und nachrangige Straßen, die nach Gefälle und Fahrzeugbewegungen bewertet werden („die Kür“). Rund vier Stunden ist der Räumdienstes des Bauhofes für die Pflicht unterwegs und anschließend noch einmal vier Stunden für die Kür. Dazu gehört auch, mit Radladern Schneewehen abzuräumen, die sonst in Wohngebiete geblasen würden, oder auch einigen Samtgemeinde-Einwohnern den Weg zu ihren abgelegenen Grundstücken zu bahnen.

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