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Haushalt „auf Kante genäht“

7,5 Millionen Euro Haushalt „auf Kante genäht“

Einstimmig hat der Samtgemeinderat Sachsenhagen den Haushalt 2018 verabschiedet. Dieser umfasst rund 7,5 Millionen Euro. Die Verwaltung kalkuliert zum Ende 2018 mit einem Minus von rund 500.000 Euro, das durch Überschüsse der Vorjahre gedeckt werden kann.

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SAMTGEMEINDE SACHSENHAGEN. Trotz steigender Schuldenlast – Ende nächsten Jahres sollen es mehr als sechs Millionen Euro sein – und wachsender Kreditaufnahme, sind sich die Kommunalpolitiker über die Parteigrenzen mit dem Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier (SPD) einig, das Geld gut angelegt zu haben. Wie bereits berichtet, kalkuliert Wedemeier zum Jahresende 2018 mit einem Minus von etwas mehr als 500000 Euro, das noch durch die Überschüsse der Vorjahre gedeckt werden kann.

Auf Kante genäht

Der „auf Kante genähte Etat“ für das nächste Jahr schließt bereits Planungskosten für zwei weitere Projekte ein, die möglicherweise im Jahr 2019 gebaut werden könnten: Eine neue Sporthalle in Sachsenhagen und eine weitere Krippe in Hagenburg.

Nicht erst dann ist für Klaus-Dieter Drewes (CDU) „die Kinderbetreuung in der Samtgemeinde Sachsenhagen auf ideale Weise gewährleistet“. Die Samtgemeinde habe ihr diesbezügliches Angebot am Bedarf entwickelt, erläuterte Wedemeier.

Ab 2020 die Finanzen neu ordnen

Voraussichtlich zum vorletzten Mal enthält der Haushalt einen Finanzausgleich in Höhe von 50000 Euro, der zugunsten der finanzschwachen Gemeinden ausgezahlt wird. Politik und Verwaltung verfolgen den Plan, die Samtgemeindefinanzen von 2020 an neu zu ordnen, unter anderem deshalb, weil einige Mitgliedsgemeinden ihre Kindergärten an die Samtgemeinde übertragen wollen.

Das Geld wird in diesem Jahr wieder nach einer Dreijahresfrist verteilt, in der die durchschnittliche Finanzkraft jeder Kommune je Einwohner ermittelt wird. Wäre der Betrag nach einer Einjahresfrist aufgeteilt worden, wie im vergangenen Jahr, würde die im Moment finanzstärkste Kommune alles bekommen, stellte Drewes fest.

Von den 50000 Euro bekommt die Gemeinde Auhagen etwas mehr als 43000 Euro und die Gemeinde Wölpinghausen knapp 7000 Euro. Sachsenhagen und Hagenburg gehen leer aus. jpw

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