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Samtgemeinde Sachsenhagen Im Schnelldurchgang
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen Im Schnelldurchgang
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00:17 07.11.2016
Quelle: pr.
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Samtgemeinde Sachsenhagen

Ohne eine einzige Gegenstimme aus den Fraktionen von CDU und WGSH, die mit insgesamt 13 Mandaten eine Gruppe bilden, sowie SPD (neun Mandate) und Grünen (drei Mandate) sind alle Sitze und Funktionen vergeben worden.

So habe Bothe das in seiner langjährigen Ratstätigkeit noch nie erlebt. Der Hagenburger, der als Stellvertreter Heinz Mensching (SPD) aus Sachsenhagen an die Seite bekommt, wollte Wetten darauf annehmen, dass es die kürzeste Auftaktsitzung seit Bestehen der Samtgemeinde gewesen sei.

Den zahlreichen Besuchern wurde schnell deutlich, dass der Sitzung einige Abstimmungsgespräche zwischen den verschiedenen Fraktionen vorausgegangen sein mussten, in denen zum Beispiel die Zugriffe auf Ausschüsse einvernehmlich geregelt wurden. Da gingen auch die Grünen mit dem Vorsitz im Schulausschuss, den Monika Tautz innehat, nicht leer aus.

Jörg Vogt (CDU) leitet den Feuerwehrausschuss

Rafael Cantero (CDU) wird künftig dem Bau- und Planungsausschuss vorstehen; Jörg Vogt (CDU) leitet den Feuerwehrausschuss. Als neuer Vorsitzender des Haushaltsausschusses fungiert künftig Ralf Hantke (SPD), den Sozial- Jugend- und Sportausschuss steht Rolandies Sass (SPD) vor. Eva-Maria Rodewald leitet den Betriebsausschuss Abwasserbeseitigung.

Den Samtgemeindeausschuss bilden Uwe Brinkmann, Marc-Philipp Drewes, Dieter Eidtmann und Klaus-Michael Rütten (alle CDU/WGSH), Heiko Monden und Heinz Mensching (beide SPD), sowie Monika Tautz (Grüne) mit Grundmandat.

Zum ersten ehrenamtlichen Stellvertreter von Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier wurde Marc-Phillip Drewes (CDU) gewählt, zweiter Stellvertreter ist Heiko Monden (SPD). jpw

Neue Gemeinsamkeit

Ein Kommentar von Jan Peter Wiborg

Die Fraktionen des Samtgemeinderates setzen von Anfang an auf sachliche Kooperation, die kritische aber faire Diskussionen nicht ausschließen soll. Der Versuch eines Neuanfangs ist nicht nur alten Verletzungen, sondern offenbar auch der pragmatischen Sicht einiger junger Ratsmitglieder geschuldet. Sie können mit endlosen weltanschaulichen Diskussionen früherer Tage nichts anfangen und wollen lieber Sacharbeit leisten. Ohnehin hat es in der Vergangenheit bei knappen Ein-Stimmen-Mehrheiten eher verzichtbare Schaukämpfe um Details gegeben. Ein Anfang für eine andere Art des Umgangs ist gemacht, erste Nagelprobe für diese neue Gemeinsamkeit wird voraussichtlich die bevorstehende Haushaltsberatung sein.

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