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Künftig zwei Kubikmeter Schnittgut frei?

Samtgemeinde Sachsenhagen / Bauausschuss Künftig zwei Kubikmeter Schnittgut frei?

Einen Kubikmeter Baum- und Strauchschnitt durften Einwohner der Samtgemeinde Sachsenhagen bisher täglich kostenfrei auf dem Kompostplatz an der Kläranlage „Reiherwald“ anliefern, für bis zu zwei weitere Kubikmeter mussten jeweils fünf Euro bezahlt werden. Künftig, dafür hat sich mehrheitlich der Bauausschuss ausgesprochen, sollen zwei Kubikmeter Schnittgut kostenfrei sein. Darüber hat nun noch der Samtgemeinderat das letzte Wort.

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Im Herbst wird es voll auf dem Kompostplatz am „Reiherwald“.

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen. CDU-Ausschussmitglied Dieter Eidtmann hatte sich dafür ausgesprochen, die bisherigen Vorgaben zu ändern und künftig auch „einen voll beladenen Autoanhänger“ von ein mal zwei Metern Grundfläche kostenfrei zu stellen. Dieses sei bisher nicht der Fall gewesen.
Auch der Ausschussvorsitzende Josef Vorderwülbecke (CDU) merkte an, dass er mit seinem beladenen Anhänger „bisher stets fünf Euro gezahlt“ habe.
Eidtmanns zweiter Vorschlag, für Landwirte, die zum Beispiel ihre Kopfweiden schneiteln müssten, ein bis zweimal im Jahr eine Freimenge von zehn Kubikmetern Baum- und Heckenschnitt einzuräumen, stieß dagegen nicht unbedingt auf Gegenliebe.
Freddy Hinse (Bündnis 90/Grüne) bat Eidtmann, diesen Vorschlag noch einmal zurückzustellen, und Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier wies unter anderem auf die beschränkte Kapazität des Kompostplatzes hin und darauf, dass Schnitt mit hohem Holzanteil inzwischen ein Wirtschaftsgut mit Wert darstelle und die Samtgemeinde dieses auch kostenlos schreddere.
Aber auch für den zweiten Vorschlag Eidtmanns, den Landwirten eine öffentliche Fläche zum Sammeln bereitzustellen, lehnte Wedemeier mit dem Hinweis auf mögliche wilde Müllentsorgung ab. Erst auf die Anmerkung von CDU-Ratsherrn Heiko Bothe, der als Zuhörer zur Sitzung erschienen war, „dass die Landwirte künftig gar nichts mehr anpflanzen würden“, wandte sich Eidtmann an ihn: „Wenn sich die Landwirte einig wären, könnten sie das Gut auch auf einer Privatfläche zum Schreddern sammeln.“ jpw

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