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Samtgemeinde Sachsenhagen Leichteres Vorankommen
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen Leichteres Vorankommen
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18:15 16.05.2018
Auf Teilen des Auhäger Friedhofs können sich alle Besucher mittlerweile gut vorwärts bewegen. Quelle: ano
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Samtgemeinde Sachsenhagen

Auf dem Auhäger Friedhof sei man bereits tätig gewesen, erklärt Ulrich Reumke, Leiter des Baubetriebshofs der Samtgemeinde Sachsenhagen: „In der vergangenen Woche haben wir dort einen Nebenweg, der zuvor schwerer zu befahren war, ausgebessert.“ Probleme habe es vor allem bei Starkregen gebeben, bei dem loses Material an die Oberfläche getreten sei. „Dann können sich größere Teile lösen.“ Man habe die betroffenen Bereiche ausgebaggert, eine Drainage verlegt, das Ganze wieder zugemacht, ein Mineralgemisch und Perlkies eingefüllt.

Zudem sei ein zusätzlicher Weg zu dem Bereich mit den neuen Gräbern angelegt worden, was einen erheblichen Vorteil mit sich bringe: „Die Besucher müssen nicht mehr über das Gras gehen, um zu den Ruhestätten zu gelangen.“ In Auhagen seien die Arbeiten damit abgeschlossen.

Auf dem Friedhof in Sachsenhagen, dem größten im Verantwortungsbereich der Samtgemeinde, steht die Drainagelegung, die nach demselben Prinzip wie in Auhagen erfolgen soll, an einigen Wegen dagegen noch bevor. Als Zeitraum für die Realisierung habe man Herbst oder Winter ins Auge gefasst. Die Zugänge vom Marktplatz zur Kirche sowie von der Kirche zur Kapelle habe man schon in Angriff genommen.

Arbeiten auch in Wiedenbrügge geplant

Er und die anderen Mitarbeiter seien im Hinblick auf die geplanten Maßnahmen aber auch auf das passende Wetter angewiesen: „Die Witterung gibt uns viele Arbeiten vor. Bei starkem Schneefall beispielsweise wird es schwierig.“ Ebenfalls spätestens im Winter sollen auch die problematischen Stellen auf dem Friedhof Wiedenbrügge angegangen werden.

Zudem gelte es, diese Arbeiten in das normale Programm des Baubetriebshofes, das in der Regel aus Instandmetzungsmaßnahmen bestehe, einzugliedern. Dafür, dass man sämtliche Arbeiten selbst ausführe, gebe es verschiedene Gründe: „Ausschreibungen sind sehr aufwändig. Und die Kosten liegen in diesem Fall vielfach auch deutlich höher.“

Wichtig sei ihm, dass sich alle Grabstätten, für die die Samtgemeinde zuständig ist, in gutem Zustand befänden. „Wir möchten jeden Friedhof gleich behandeln. Allerdings können wir auch nur ein Projekt nach dem anderen angehen.“ ano

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