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Mal weg von den Eltern

Neuer Jugendpfleger Mal weg von den Eltern

Wo sonst Kunden Geld abgehoben oder überwiesen haben, steht jetzt ein Krökeltisch. In einer gemütlichen Sitzecke am Fenster unterhalten sich zwei Jungen, aus dem hinteren Raum dringt Lachen und die Geräusche eines Nintendo-Spiels. Dies ist seit August der Arbeitsplatz von Thomas Rathmann.

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Thomas Rathmann (links) und zwei Jungen haben im Jugendzentrum Spaß am Krökeltisch.

Quelle: sk

Samtgemeinde Sachsenhagen. Der 27-jährige Erzieher betreut das neue Jugendzentrum (JZ) in Hagenburg und eine entsprechende Einrichtung in Sachsenhagen. Vor ein paar Monaten ist das Hagenburger Jugendzentrum aus den ehemaligen Sozialräumen der Feuerwehr in ein neues Domizil umgezogen, in die ehemaligen Räume der Volksbank an der Altenhäger Straße. Die Samtgemeinde Sachsenhagen hat das Gebäude erworben und die Gemeinde die Räume für die Jugendarbeit gemietet.

Dort haben die Jugendlichen viel Platz in einer hellen Umgebung. Außer Tischfußball gibt es Platz zum Klönen, Tischfläche für Gesellschaftsspiele, eine Spielkonsole und einen Beamer, der die bewegten Bilder von „Smash Bros.“an die Wald projiziert – laut Robin Bläsche das derzeit beliebteste Videospiel. Der 14-Jährige steht aber nicht nur auf digitale Unterhaltung, spielt gern „Risiko“. Robin fände es außerdem toll, wenn es Air-Hockey im Jugendzenturm gäbe, ein Geschicklichkeitsspiel, das auf einem speziellen Tisch gespielt wird.

Nachtwandern und Trampolinspringen

Ein Billardtisch befindet sich im Keller. Dort gibt es auch eine Hantelbank, und es kann Tischtennis gespielt werden. Platz gibt es reichlich. Und natürlich gibt es eine phonstarke Musikanlage. Außerdem startet Rathmann mit den Jugendlichen Aktionen, jüngst eine Übernachtung im JZ mit Nachtwanderung. In diesem Jahr noch soll ein Ausflug in eine Trampolinhalle in Hannover gestartet werden.

Die zwölf- bis 18-jährigen Jugendlichen – etwa 15 bis 20 sind es an den Öffnungstagen – kommen ganz unverbindlich ins Jugendzentrum. „Das ist das Ziel“, so der Wunstorfer Rathmann: „Wir sind kein Verein.“ Wenn er eine Leitlinie seiner Arbeit aufzeigen solle, dann wäre das Motivation zu Beteiligung und Verantwortung, etwa nach dem Motto: „Lasst uns zusammen einkaufen und kochen.“

Viele Jungen und Mädchen, zumeist aus normal-bürgerlichen Elternhäusern, kämen ins JZ, einfach, um laut Musik zu hören, Gespräche zu haben, rumzuhängen, mal weg von den Eltern zu sein.

Das Jugendzentrum in Hagenburg ist dienstags und freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet, in Sachsenhagen mittwochs und donnerstags ebenfalls von 15 bis 20 Uhr. Am Sonnabend, 21. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, wird das Hagenburger Jugendzentrum, Altenhäger Straße 3, offiziell eröffnet. sk

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