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Samtgemeinde Sachsenhagen "Es kam überraschend"
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen "Es kam überraschend"
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00:16 07.04.2016
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Samtgemeinde Sachsenhagen

In seinem Dienstzimmer in der zweiten Etage des Rathauses Hagenburg hat er Aktenvorgänge ausgebreitet: „Ich versuche, mir gerade einen Überblick über die Projekte zu verschaffen.“ Nach dem Architekturstudium in Hildesheim, fünf Jahren Arbeit in Bad Nenndorf und sechs Jahren in Wunstorf, in denen er Möbelhäuser, Logistikzentren und Einfamilienhäuser geplant hat, ist er aus der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst gewechselt. „Ich bin gefragt worden“, meint er. Die Stelle war kurzfristig neu zu besetzen. „Wir waren uns schnell einig.“

Die Aufgabenvielfalt hat ihn gereizt, der Wechsel zwischen der Bauherrenfunktion und der eines Bauleiters und auch, das bekennt er freimütig, die Sicherheit des öffentlichen Dienstes.

Ausruhen will er sich aber nicht, sondern: „Für die Samtgemeinde etwas erreichen“. Zudem gibt es ein weiteres, unschlagbares Argument: Der Ur-Hagenburger Grüttner hat jetzt einen Arbeitsweg von vier Minuten – zu Fuß von seinem gerade neu gebauten Haus an der Langen Straße ins Büro.

Angefangen hat Grüttner nach anderthalb Diensttagen mit Details im Außengelände der neuen Krippe „Grashüpfer“. Reinfuchsen muss er sich zum Beispiel noch in die derzeit laufenden Umbauten der Grundschulen in Sachsenhagen und Hagenburg zu vollen Halbtagsschulen.

In seiner Freizeit verwaltet Grüttner als Oberzahlmeister und Vorstandsmitglied den Etat der Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen. „Zeit für weitere Hobbys bleibt kaum“, meint er. jpw

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