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Noch immer Provisorium

Samtgemeinde Sachsenhagen Noch immer Provisorium

Seit einigen Wochen sind die Hagenburger Jugendlichen unter der Leitung des Samtgemeinde-Jugendpflegers Sebastian Arians ins ehemalige Feuerwehrgerätehaus an der Steinhuder-Meer-Straße eingezogen. Provisorisch.

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Quelle: Archiv

Samtgemeinde Sachsenhagen. „Wir hatten kurz überlegt, sie in den ehemaligen Räumen des Kindergartens im Haus der EGS unterzubringen“, sagt Roland Reichert. Unklar war, ob die ehemalige Fahrzeughalle für den Winterbetrieb geeignet sei.
Die Halle wird gegenwärtig mit einer Heizung versehen, auch Dämmung soll noch dort angebracht werden. Zurzeit ist aber völlig unklar, wie lange sie dort bleiben können.
Doch das hat nicht die Samtgemeinde Sachsenhagen zu entscheiden, die vereinbarungsgemäß den Jugendpfleger und den Aufwand bezahlt, sondern die Gemeinde Hagenburg, die die Räume für die Jugendarbeit zur Verfügung stellen muss.
Nicht erst seit dem Abriss des Schwimmbades steht die Umplanung des Geländes an der Steinhuder-Meer-Straße auf der Agenda des Gemeinderates. Und überraschend für die Kommunalpolitiker ist das Ende des Jugendraums an der Waldstraße nicht gekommen – die Zeit dort war von Anfang an befristet. Auch der Auszug der Feuerwehr war seit rund zwei Jahren absehbar.
Obwohl es innerhalb der CDU bereits einen Arbeitskreis gegeben hat und verschiedene Ratsausschüsse der Gemeinde über die Zukunft des Mehrzweckhauses bereits diskutierten, liegt bis heute kein Konzept auf dem Tisch, das über Abriss, Umbau, Neunutzung oder schlichte Umnutzung des Mehrzweckhauses befindet.
Stattdessen diskutieren die Gremien in der Samtgemeinde über einen Vorstoß der Wählergemeinschaft, ob nicht ein erweiterter Hort genau in den Räumen untergebracht werden kann, in denen jetzt die Kinder und Jugendlichen ihr vorläufiges Quartier gefunden haben.
Jugendpfleger Sebastian Arians, der „eine gewisse Gewöhnung an Provisorien“ einräumt, hat es wegen der bisher noch unklaren Situation dabei belassen, die zehn Kinder und Jugendlichen aus der Waldstraße „mitzunehmen“. Die Werbetrommel für die neue Einrichtung gerührt hat Arians noch nicht. Das will er erst tun, wenn mit Heizung und Dämmung wenigstens der Betrieb über Winter gesichert ist – auch wenn es derzeit nur wieder provisorisch ist.

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