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Schnelles Internet für die Samtgemeinde

50.000-Megabit-Leitungen Schnelles Internet für die Samtgemeinde

Es ist ein Phänomen, das vielen Bewohnern in den Gemeinden Sachsenhagen, Wölpinghausen und Auhagen vertraut ist: Internetseiten werden quälend langsam aufgebaut. Doch mit diesem Zustand könnte es demnächst vorbei sein. 50.000-Megabit-Leitungen sollen kommen.

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Quelle: dpa

Samtgemeinde Sachsenhagen. „Wir sind optimistisch, bald mit dem Bau von 50.000-Megabit-Leitungen anfangen zu können“, sagt Dieter Brenneke, Breitband-Beauftragter der Schaumburger Kreisverwaltung. Sobald eine Genehmigung durch das Bundesverkehrsministerium vorliege, könne es losgehen. Abgesehen von Hagenburg, das schon länger über schnelles Internet verfügt, würden vom Ausbau die anderen Orte, die teils noch langsame Verbindungen haben, profitieren.

 Die Orte im Osten Schaumburgs, unter ihnen Sachsenhagen, würden als erste zum Zug kommen. Falls die Arbeiten tatsächlich in rund zwei Wochen starten, sei für Sachsenhagen die Fertigstellung Mitte nächsten Jahres realistisch. Die anderen Orte der Samtgemeinde sollen bis Ende 2018 folgen.

 In Sachsenhagen kämen der südliche Bereich zwischen Kanalbrücke und Ortsmitte sowie der nördliche Teil im Stadtteil Nienbrügge in den Genuss, in Auhagen der Ortsausgang Richtung Hagenburg sowie in Wölpinghausen der Bereich um die Schaumburger Landstraße in Richtung Pollhagen. Damit wären, abgesehen von einigen außerhalb gelegenen Gehöften, alle Orte in der Samtgemeinde versorgt

Baubeginn immer wieder verschoben

Die tatsächliche Geschwindigkeit könne aber auch nach der Erweiterung durchaus unterschiedlich ausfallen: „Eine 50.000-Megabit-Leitung heißt nicht zwangsläufig, dass auch 50000 Megabit durchlaufen. Das können auch mal 30.000, aber auch 100.000 sein.“

 Die Gesamtkosten für den Breitbandausbau im Landkreis Schaumburg summieren sich auf etwa 6,5 Millionen Euro. Den größten Teil davon, rund 80 Prozent, tragen dabei Bund und Land. Die übrigen 20 Prozent, also etwa 1,3 Millionen, werden zu gleichen Anteilen vom Kreis und den jeweiligen Gemeinden finanziert. „Da bleiben im Einzelfall dann nur noch Beträge im vier- oder fünfstelligen Bereich übrig.“

 Dass es zu erheblichen Verzögerungen gekommen ist, fällt laut Brenneke in die Verantwortung des Ministeriums. Dieses habe die damit verbundenen Aufgaben an ein Subunternehmen abgegeben, das immer wieder Nachforderungen gestellt habe. Damit habe sich der ursprünglich für August 2016 geplante Baubeginn immer wieder verschoben.

 Für Anwohner Torsten Fischer (Sachsenhagen), der sich mit einer Geschwindigkeit von rund 4500 Megabit pro Sekunde herumplagt, wären schnellere Verbindungen ein Segen: „Wenn meine beiden Töchter mit den Smartphones im Internet sind, brauche ich mich gar nicht erst einzuloggen.“ ano

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