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Seniorenbeirat ist nicht mehr beschlussfähig

Samtgemeinde Sachsenhagen Seniorenbeirat ist nicht mehr beschlussfähig

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sachsenhagen ist nach dem Ausscheiden eines weiteren Mitgliedes zu Wochenbeginn nicht mehr beschlussfähig. Der Vorsitzende hat für sich bereits die Konsequenzen gezogen. „Ich werde nicht mehr kandidieren“, sagt Uwe Toepfer, der dem Beirat seit drei Jahren vorsteht.

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Für den Übergang zwischen St.-Katharinen-Kirche und Gemeindehaus Bergkirchen wünscht sich der Seniorenbeirat der Samtgemeinde eine Bedarfsampel oder eine Querungshilfe. Bislang hofft er vergeblich.

Quelle: ano

Samtgemeinde Sachsenhagen.  Frust macht sich bemerkbar, wenn er die Gründe für seine Entscheidung nennt: „Wir sind vom Samtgemeinderat kein einziges Mal eingeladen worden. Und das, obwohl wir zu einigen Themen etwas hätten beitragen können.“

 Seit dem krankheitsbedingten Ausscheiden eines Mitgliedes zu Wochenbeginn gehörem dem Beirat nur noch drei Personen an, vier wären laut der Satzung nötig, um Entscheidungen zu treffen. „Wir existieren lediglich noch auf dem Papier“, sagt Toepfer folglich. Eine bereits geplante Satzungsänderung, nach der es den Mitgliedern möglich gewesen wäre, künftig, ähnlich wie etwa in Rodenberg, im Seniorenbeirat und in einem Ortsrat, nicht jedoch im Samtgemeinderat zu sein, ist damit hinfällig geworden.

 Personell war der Seniorenbeirat der Samtgemeinde bereits zuvor stark geschrumpft: Als besondere Zäsur hatte sich dabei vor allem die Kommunalwahl erwiesen, bei der drei ehemalige Mitglieder des Seniorenbeirates, der zum damaligen Zeitpunkt sieben Personen zählte, in andere Ämter gewählt wurden und deshalb im Gremium nicht mehr vertreten sein durften.

Wünsche abgeblockt

Außerdem hätten sich auch Ideen, die das Gremium auf den Weg gebracht habe, nicht bewährt. „Die Kummerkästen, die wir in Hagenburg und Wölpinghausen für Senioren, die ihre Beschwerden anonym loswerden wollten, angebracht haben, sind kein einziges Mal genutzt worden.“ Aus diesem Grund habe man auch davon abgesehen, in Auhagen einen ähnlichen Kasten aufzustellen.

 Andere Wünsche seien abgeblockt worden. Dazu hätte etwa der Antrag zur Einrichtung einer Bedarfsampel oder Querungshilfe zwischen der St.-Katharinen-Kirche Bergkirchen und dem gegenüberliegenden Gemeindehaus gehört, ebenso der Wunsch auf Anbringung eines Verkehrsspiegels am Aufeinandertreffen der beiden Straßen Kuhle und Holztrift in Sachsenhagen. Zudem habe es Reibereien mit dem Seniorenbeirat Sachsenhagen gegeben. Das Gremium, dessen Mitglieder im Gegensatz zu denjenigen des Samtgemeindebeirates nicht gewählt werden, ist der einzige Seniorenrat auf Ortsebene. „Der Samtgemeinderat ist ordentlich gewählt worden. Es ist mir rätselhaft, warum das in Sachsenhagen nicht geschieht.“

 Interessenten können bis Freitag, 15. September, einen schriftlichen Antrag auf Zulassung als Delegierter für das Gremium stellen. Dieser ist an die Samtgemeinde Sachsenhagen, Schloßstraße 3, Hagenburg, zu richten. ano

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