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Seniorenbeirat zeigt Sicherheitsdefizite auf

Stellungnahme erwünscht Seniorenbeirat zeigt Sicherheitsdefizite auf

Mobilität und Verkehrssicherheit für Senioren, Ärzteversorgung, altersgerechter Wohnraum und Hilfs- und Beratungsangebote – diese Themen stellt der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Sachsenhagen, im Vorfeld der Kommunalwahl in den Fokus.

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Samtgemeinde Sachsenhagen. Der Vorsitzende Uwe Toepfer hat jetzt speziell die „Fraktionsvorsitzenden der Ortsräte Wölpinghausen und Auhagen“ – gemeint sind offenbar die Gemeinderäte – angeschrieben und um Stellungnahme gebeten.

 „Etliche weiße Flecken“ wähnt Töpfer offenbar auf dem Gebiet der Mobilität und Verkehrssicherheit für Senioren in den beiden Gemeinden. Es seien zwar Maßnahmen getroffen worden, Defizite durch Anrufbus und Senioren-Taxi zu verringern, aber auch neue Konzepte wie Carsharing und Elektromobilität sollten in die Überlegungen einbezogen werden.

 Töpfer spricht aus seiner Sicht notwendige Maßnahmen zur weiteren Sicherheit für Benutzer von Rollatoren, Verbesserung von Straßenbelegen, oder die mögliche Einrichtung von Querungshilfen an. Bisherige Versuche des Seniorenbeirates für Bergkirchen und Sachsenhagen seien leider erfolglos geblieben, teilt der Vorsitzende mit.

 Ein weiteres großes Problem sei die ärztliche Versorgung. Besonders Senioren aus den „Ortsteilen Wölpinghausen, Wiedenbrück und Düdinghausen“ seien betroffen, schreibt Töpfer.

 Auch dem Wunsch der Mehrheit älterer Menschen, in ihren vier Wänden zu verbleiben, müsse in geeigneter Form Rechnung getragen werden. „Bereits realisierte Modelle sind vorzustellen und finanzielle Hilfe zu gewährleisten.“

 Außerdem regt Töpfer Hilfen für Haus und Garten an, wie Einkaufshilfen, Nachbarschaftshilfen und Kontaktstellen für Senioren. Ehrenamtliches Engagement sei zu begrüßen, dürfe aber nicht zum Alibi „für verwaltungslastige Arbeit in den Ortsteilen“ werden. jpw

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