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Überraschendes Szenario

Zusammenarbeit Ziel der Übung Überraschendes Szenario

„Brand in der Werkstatt eines landwirtschaftlichen Lohnunternehmens“, mit dieser Meldung sind am vergangenen Donnerstagabend alle acht Wehren aus der Samtgemeinde alarmiert worden.

Auch die eingeklemmte Puppe ist nach einiger Zeit wieder unter dem Hänger hervorgeholt. 

Quelle: jpw

Samtgemeinde Sachsenhagen.   Klar war auch, dass es sich um das weitläufige Gelände der Firma Mensching in Nienbrügge, ganz im Südwesten der Samtgemeinde handelte. Erst beim Eintreffen bekamen viele der rund 75 Feuerwehrleute mit, dass es sich um eine Übung handelte.  Gemeindebrandmeister Joachim Muth hatte sich für die eine große Übung des Jahres – meistens im Herbst – ein überraschendes Szenario ausgedacht. 

Als erste Feuerwehr trafen die Nienbrügger aus dem fast benachbarten Feuerwehrgerätehaus ein. Sie waren es auch, die einen Hydranten auf dem Bürgersteig öffneten, unterstützt von ihrem ehemaligen Brandmeister Wilhelm Sölter, der mit einem Zimmermannshammer aushalf.

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Die Werkstatt stand komplett unter Rauch, so hieß. Sechs Atemschutztrupps hatten die Aufgabe zu einer unbestimmten Anzahl von Personen vorzudringen, die gerettet werden mussten. Vor der Tür der Werkstatt mimten Darsteller Panik, weil angeblich ihre Kollegen „dadrin“ seien. Auch damit mussten die Feuerwehrleute mit Fingerspitzengefühl fertig werden.

Aufgrund eines Schocks, so lautete Muths Vorgabe,  hatte ein Lastwagenfahrer im hinteren Teil des geräumigen Geländes alle Hebel an seinem Fahrzeug betätigt, eine Containermulde abgesetzt und dabei einen Mitarbeiter, eine Puppe, eingeklemmt.  Nachdem der Wagen gesichert war, konnten die Einsatzkräfte den riesigen, schweren Container mit Hebekissen anheben und die Person befreien.

Doch damit nicht genug, ein weiterer Mitarbeiter der Firma hatte auf seinem Mähdrescher sitzend, einen Schwächeanfall bekommen  und musste mit Hilfe einer Rettungsplattform bewusstlos aus der Kabine befreit werden.

Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Feuerwehren weiter zu optimieren, jeder Zug hatte nach dem Eintreffen spezielle Aufgaben bekommen. Rund anderthalb Stunden nach dem Alarm war die Übung beendet; Muth bedankte sich bei den Feuerwerhrleuten und zog ein positives Fazit.

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