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Ungleichmäßiges Schrumpfen

Bevölkerungszahlen Ungleichmäßiges Schrumpfen

Das Schrumpfen geht weiter: Mit 9275 Einwohnern hat die Samtgemeinde Sachsenhagen am Ende des Jahres 2015 die niedrigste Einwohnerzahl seit ihrer Gründung im Jahr 1974 erreicht. Dazu trug bei, dass im vergangenen Jahr nur noch 56 Kinder geboren wurden. Auch mit diesem Wert ist nahezu ein Tiefststand erreicht worden.

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Samtgemeinde Sachsenhagen (jpw). Binnen Jahresfrist bedeutet das in Geburts- und Wanderungsbilanz unter dem Strich ein Minus von 47 Einwohnern, das sich in etwa prozentual gleich auf die Kommunen verteilt, wobei in Auhagen sogar vier Menschen mehr als im Jahr 2014 leben.
Bis auf diese Ausnahme entsprechen die Zahlen etwa dem durchschnittlichen Zehn-Jahres-Trend: 9828 Einwohner lebten 2005 in den vier Kommunen Hagenburg, Auhagen, Sachsenhagen und Wölpinghausen. 554 Einwohner mehr als gegenwärtig. Damit hat die Samtgemeinde in zehn Jahren rund 5,6 Prozent ihrer Bevölkerung verloren, mehr als jeden zwanzigsten Einwohner.
Allerdings ist dieser Verlust nicht gleichmäßig über die Samtgemeinde verteilt. Hagenburg stellt derzeit mit 48,7 Prozent knapp die Hälfte der 9275 Einwohner in der Samtgemeinde. Der Flecken hat in den vergangenen zehn Jahren nur 90 Einwohner (1,9 Prozent) eingebüßt. Auch Auhagen (1273 Einwohner) bleibt im Zehn-Jahres-Vergleich mit einem Verlust von 4,2 Prozent (56 Einwohner) noch über dem Samtgemeindeschnitt.
Kräftige Einbußen gibt es in Wölpinghausen zu verzeichnen. Dort leben derzeit 1571 Menschen, 151 weniger als noch vor zehn Jahren. Das sind 8,8 Prozent weniger. Statistisch gesehen fehlt seit 2005 mehr als jeder zehnte Sachsenhäger. Derzeit leben 1915 Menschen in der Stadt am Mittellandkanal, 257 weniger als noch vor zehn Jahren. Das sind 11,83 Prozent.
Auch bei den Geburten lag der Flecken im vergangenen Jahr vorn: So gab es 27 Hagenburger Babys, 15 in der Stadt Sachsenhagen sowie neun Auhäger und fünf Wölpinghäuser Neugeborene. Damit hat die Zahl der Geburten in der Samtgemeinde im Jahr 2015 mit 56 wieder nahezu einen Tiefstand erreicht. Allerdings schwankten die Zahlen in den vergangenen zehn Jahren stark: Von 80 Neugeborenen im Jahr 2008 auf 54 im Jahr 2012. Im Jahr 2014 waren es wieder 68.

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