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Viele Alltagsprobleme zu lösen

Flüchtlingszahlen gestiegen Viele Alltagsprobleme zu lösen

Die Zahl der Flüchtlinge, die in Unterkünften in der Samtgemeinde Sachsenhagen untergebracht sind, ist im vergangenen Monat angestiegen. Zum Stichtag 1. September hätten 110 Personen vor Ort gelebt, sagt Roland Reichert, allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters.

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Quelle: PR.

SAMTGEMEINDE SACHSENHAGEN/STADTHAGEN. Das ist ein Anstieg um neun Personen gegenüber dem Vormonat, als 101 Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen waren, dort registriert waren. Die Zahl der Geflohenen, die der Kreis Schaumburg in seiner jüngsten Statistik führt, ist für den Zeitraum Juni bis Juli von 86 auf 74 gesunken.

Die unterschiedlichen Zahlen, die zunächst gegensätzliche Trends vermuten lassen, basieren dabei auf verschiedenen Berechnungsgrundlagen, erklärt Klaus Heimann, Sprecher des Landkreises: „In unsere Statistik fließen die Personen ein, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) beziehen.“ Sobald das dazugehörige Verfahren abgeschlossen ist, die Neuankömmlinge andere Unterstützung wie etwa Hartz 4, beziehen, tauchen sie in dieser Liste nicht mehr auf. In diesem Moment könnten Flüchtlinge auch die ihnen zugewiesene Bleibe verlassen, sich auf dem freien Wohnungsmarkt umsehen.

Integration nach wie vor schwierig

Mit den vorhandenen Kapazitäten komme man gut zurecht, so Reichert. Schwieriger sei nach wie vor die Integration der in vielen Fällen aus anderen Kulturkreisen stammenden Menschen: „Die Geflohenen haben teilweise völlig andere Gewohnheiten, brauchen in vielen Bereichen Hilfe.“ Dazu zählten etwa Behördengänge, aber auch Sachen, die Einheimischen banal erscheinen: „Das reicht von der Nahrungsaufnahme über die Bedienung einer Waschmaschine bis hin zur Entsorgung von Müll.“

Zudem habe sich die Situation im Bezug auf die Herkunft der Personen erheblich verändert. Waren nach Beginn der Flüchtlingskrise 2015 zunächst viele Migranten aus dem Nahen Osten gekommen, wagen inzwischen verstärkt Afrikaner die gefährliche Reise: „Wir haben in den vergangenen Monaten vor allem Menschen aus dem Sudan, der Elfenbeinküste oder Somalia bekommen.“

Die Betreuung sei nicht Sache der Samtgemeinde, sondern des Kreises. Der habe die damit verbundenen Aufgaben im Rahmen von Verträgen an die Awo übertragen. Die Zusammenarbeit zwischen dieser und den Ehrenamtlichen vor Ort, bei denen es sich etwa um Pädagogen im Ruhestand handele, klappt: „Es besteht sehr fairer Umgang miteinander.“ ano

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