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Rat rechnet mit mehr Abwasser

Vorschlag zur Gebührenerhöhung halbiert Rat rechnet mit mehr Abwasser

Nicht wie von der Verwaltung vorgeschlagen um 14 Cent, sondern um sieben Cent pro Kubikmeter Schmutzwasser auf 2,90 Euro steigt der Preis für die Haushalte in der Samtgemeinde vom 1. November an.

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Samtgemeinde Sachsenhagen. Wie berichtet, hatte der kaufmännische Leiter des Eigenbetriebes, Frank Behrens, die Gebühren von 2017 bis 2019 neu kalkuliert, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist. Behrens legte dabei unter anderem einen gleichbleibenden Wasserverbrauch von durchschnittlich 380 000 Kubikmetern pro Jahr zugrunde.
Während der Sitzung des Samtgemeinderates wurde die geänderte Vorlage ohne weitere Diskussionen verabschiedet, lediglich Klaus-Dieter Drewes (CDU) wies auf die „große und nicht ausgelastete Kläranlage hin“. Bei der Diskussion im Betriebsausschuss hatte sein Fraktionskollege Heiko Bothe (CDU) die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung rundweg als „zu teuer“ abgelehnt und Martin Golembiewski (SPD) den Kompromissvorschlag mit einer Erhöhung um sieben Cent eingebracht. Dieser wurde mit Hinweis auf die zu erwartenden Neubaugebiete in Hagenburg und Sachsenhagen letztlich angenommen.
Rechnerisch bedeutet die halbierte Erhöhung Behrens zufolge einen Mehranfall von rund 9000 Kubikmetern Abwasser pro Jahr, um im Sinne der Kalkulation kostendeckend zu fahren.
Ob die Annahme der Kommunalpolitiker die tatsächlichen Verhältnisse trifft, bleibt abzuwarten. Trotz einiger Neubaugebiete haben sich die Einwohnerzahlen in der Samtgemeinde in den vergangenen Jahren unter dem Strich rückläufig entwickelt.
Sollte sich die Hoffnung auf einen Mehrverbrauch nicht erfüllen, könnte das Minus in der Kasse durch einen Griff in die Rücklage aufgefangen werden. Die Ratsmitglieder hatten beim vorigen Tagesordnungspunkt einen Teil des Überschusses von 38 237 Euro aus dem Jahr 2015 in die Rücklage überwiesen.  jpw

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