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Samtgemeinde Sachsenhagen Wetter setzt Storchenbrut zu
Schaumburg Seeprovinz Samtgemeinde Sachsenhagen Wetter setzt Storchenbrut zu
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00:28 25.08.2014
Vor dem Abflug sammeln sich Weißstörche wie hier in der Nähe der Kläranlage Reiherwald. Quelle: pr.
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Samtgemeinde Schsenhagen

Die Brutbilanz fällt in der Samtgemeinde Sachsenhagen – der storchenreichsten Kommune in Schaumburg – nun doch nicht so gut aus, wie anfänglich zu hoffen gewesen ist.

 Besonders der Totalverlust von drei Jungen im Horst in Hagenburg trübt die Bilanz. Die Jungvögel sind offenbar dem kalten und nassen Wetter zum Opfer gefallen. Es traf den Nachwuchs zu einem Zeitpunkt, als er schon so groß war, dass sich die Altvögel nicht mehr schützend über sie setzen konnten.

 Auch die Jungen im Nest Auhagen-West haben es nicht alle geschafft. Zwei statt drei Jungen sind aus dem Nest auf der ehemaligen Möbelfabrik ausgeflogen. Im Nest auf der ehemaligen Schule ist nur ein Junges statt anfänglich zwei flügge geworden.

 Unbeschadet haben die vier Jungen im Nest Auhagen-Ost die kalte und nasse Witterung überstanden. In Nienbrügge sind ebenfalls alle drei geschlüpften Störche ausgeflogen.

 Bereits einige Wochen vor dem Flug in den Süden ist es üblich, dass sich einige der Störche sammeln. So sind immer wieder mehr als 20 Störche in der Nähe der Kläranlage Reiherwald gesichtet worden. SN-Leser Joachim Sölter meldete bereits vor einigen Wochen zahlreiche Störche auf den Dächern in Wölpinghausen.

 Insgesamt meldete Storchen-Experte Reinhard Löhmer trotz aller Ausfälle nicht nur für die Samtgemeinde Sachsenhagen, sondern auch für den Landkreis eine steigende Zahl von Horstpaaren und eine steigende Zahl von Jungvögeln.

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