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A 400M: Nummer zwei kommt

Airbus-Bestand in Wunstzor wird zur Flotte A 400M: Nummer zwei kommt

Am Donnerstag wird aus dem A 400M-Bestand auf dem Fliegerhorst eine Flotte: Eine Besatzung des Lufttransportgeschwaders (LTG) 62 fliegt die zweite Transportmaschine dieses Typs nach Wunstorf ein.

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Wunstorf. Vergangene Woche hatte der Hersteller Airbus das Flugzeug im spanischen Sevilla übergeben. Nun wird für 14.30 Uhr die Landung erwartet, wohl aus Richtung Osten.

Die erste Maschine des Transall-Nachfolgers war im vergangenen Jahr ebenfalls kurz vor Weihnachten ausgeliefert worden. Damals war auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach Wunstorf gekommen. Politprominenz wird für heute nicht erwartet, dafür rechnet Fliegerhorst-Sprecher Peter Breuer aber wieder mit einem größeren Medienaufgebot.

Nach der ersten Auslieferung waren für 2015 fünf weitere der insgesamt 40 bestellten Maschinen angekündigt worden. Doch aus diesem Plan ist nichts geworden, zumal der Absturz einer für die türkische Luftwaffe bestimmte Maschine im Mai ein mehrwöchiges Flugverbot nach sich zog. Allerdings ist zumindest Nummer drei für dieses Jahr noch geplant – ein genaueres Datum ist Breuer bisher nicht bekannt. Wegen der verzögerten Auslieferung haben die Vertragspartner für dieses Jahr eine Strafzahlung des Unternehmens von 13 Millionen Euro ausgehandelt – bei einem Stückpreis von 175 Millionen Euro.

Doch auch die zweite Maschine wird noch nicht alle Fähigkeiten haben, die Bund und Airbus einst miteinander vereinbart hatten, und damit nur für einfache Transportflüge geeignet sein. Die besonderen militärischen Fähigkeiten, etwa die Möglichkeit, Material abzuwerfen, wird Airbus erst später nachrüsten. Dennoch ist die erste Maschine im Einsatz und hat jüngst auch in die Mongolei einen Transport absolviert. Sie könne auch in Verbindung mit dem Syrien-Einsatz eine Rolle spielen. Schon heute fliegt der Airbus in die benachbarte Türkei, zum Nato-Stützpunkt Incirlik.

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