Auhagen (jpw). Doch es ist nicht nur die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt, die einer Erneuerung bedarf, sondern der Blick geht weiter, in den Untergrund: Auch die Kanalisation ist marode, muss dringend erneuert werden. Beide Sachverhalte, die Ankündigung des Landes über den Ausbau der Landesstraße und auch die Erkenntnis über die marode Kanalisation fallen zusammen. Dazu addiert sich der vermeintliche oder wirklich notwendige Veränderungsbedarf am „Straßenbegleitgrün“.
Für die CDU-Fraktion im Rat spielt darüber hinaus das Thema „Verkehrsberuhigung“ auf der Landesstraße eine wichtige Rolle. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Rat, Mike Schmidt, kündigte jetzt die Gründung eines entsprechenden, örtlichen Arbeitskreises an. Während der Ortsbereisung stellte Schmidt den Antrag, das Ortschild, aus Richtung Sachsenhagen kommend, bis zum Grillplatz zu versetzen, um – mit Blick auf die Verkehrsberuhigung vor dem Kindergarten den ersten Schritt zu tun.
Ein weiteres Thema wird das lang ersehnte Finale für das Baugebiet „Auf der Dahne“, werden, zumal Bürgermeister Kurt Blume während der jüngsten Ratssitzung noch einmal betont hat, dass die Gemeinde Auhagen „vom Verkauf von Bauplätzen lebt“.
Auch die Gemeinde Auhagen wird sich an der Diskussion um die künftige Struktur der Kinderbetreuung in der Samtgemeinde beteiligen müssen. Bisher hat in der Gemeinde der Standpunkt vorgeherrscht, den Kindergarten der Samtgemeinde möglicherweise erst dann zu übertragen, wenn die anderen Gemeinden Wölpinghausen, Hagenburg und die Stadt Sachsenhagen auch dazu bereit wären.
Für eine Bitumendecke auf dem Fahrradweg entlang der Landesstraße 440 hat der Rat Geld in den Haushalt eingestellt. Den Beschluss darüber, ob die Trasse von Auhagen nach Sachsenhagen wirklich eine Auflage bekommen soll, muss der Rat noch fassen.
Ruhe haben die Komunalpolitiker mit dem Dorfplatz, die Überlegungen, dort bei Frostwetter auf der Boulebahn eine Eisbahn entstehen zu lassen, können ohnehin nur kurzfristig umgesetzt werden. Allerdings sind – aufgrund der großen Akzeptanz, die die Bahn im Ort findet, während der „Dorfbereisung“ des Gemeinderates Überlegungen laut geworden, einen hölzernen Unterstand zu errichten, um den Boulespielern Wetterschutz zu geben.
Geklärt, aber noch nicht umgesetzt, ist das Oker-Absetzbecken für den Graben, der aus dem ehemaligen Schacht in Richtung Aue fließt. Für diese Projekt ist im Haushalt 2013 bereits Geld eingestellt.
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