Auhagen (jpw). Seit mehreren Jahren ist die Grünschnitt- und Kranzablage auf dem Friedhof immer mal wieder in die Diskussion – so zuletzt während der Ortsbereisung des Gemeinderates, der sich auch den von der Samtgemeinde betriebenen Friedhof anschaute.
Bauhofleiter Ulrich Reumke hatte angesichts des Aufwandes, den seine Mitarbeiter bei der Leerung der Ablage treiben müssen, bereits vor geraumer Zeit angeregt, sie in den vorderen Teil des Friedhofes zu verlegen.
Soll der Bretterverschlag von vorne geleert werden, müsse über den gesamten Friedhof gefahren werden, dabei auch über unbefestigte Flächen. Richtig zu entleeren sei die Kranz- und Grünschnittablage nur, wenn das Material vom benachbarten Feld aus über die Hecke gehoben werde, hieß es.
Dies sei gerade wieder, im Zusammenspiel mit dem Landwirt geschehen, bestätigte Auhagens Bürgermeister Kurt Blume, der eine Verlegung kategorisch ablehnt: Die Grünschnitt- und Kranzablage würde im vorderen Teil wie ein ‚Müllplatz’ aussehen. So etwas wolle keiner gerne am Eingang haben. Außerdem müsste das Grünmaterial auch im vorderen Bereich genauso über eine Hecke gehoben werden, sagte Blume.
Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier sieht die ganze Angelegenheit rund um die Ablage eher pragmatisch: „Dann bleibt sie eben dahinten.“
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