Auhagen (jpw). Mit einem Guthaben von rund 115 000 Euro im Jahr 2015 rechnet die Gemeinde nach der mittelfristigen Finanzplanung, doch vorher sind noch einige größere Aufgaben zu bewältigen.
Der Haushalt des Jahres 2009 hat in Auhagen mit einem geringen Defizit von 3500 Euro abgeschlossen, aber mehr als wieder ausgeglichen durch den Überschuss des Jahres 2010, der 52 000 Euro betrug.
Vor etwas mehr als einem Jahr hatte die Gemeinde deshalb auch rund 300 000 Euro in der Rücklage, wovon der Gemeinderat im Jahr 2011 wieder rund 150 000 Euro investierte, darunter 100 000 Euro für den Ausbau des Kastanienweges und zweimal 20 000 Euro für den Ankauf von Grundstücken.
Mit der Investition von weiteren rund 150 000 Euro plant Gemeinderat für das laufende Jahr.
Die größten Posten werden dabei zweifellos die Kosten bilden, die die Gemeinde für den Ausbau der Straße „Auf dem Rähden“ zu tragen haben wird – speziell für die Erneuerung der Kanalisation. Ein Ingenieurbüro hat die Kosten dafür mit 550 000 Euro beziffert. Gespräche der Gemeinde über die Aufteilung der Kosten werden folgen.
Der Rat überlegt weiterhin, den Fahrradweg in Richtung Sachsenhagen mit einer Bitumendecke zu versehen. Vorsichtshalber sind 20 000 Euro im Haushalt bereit gestellt.
Vorausschauend haben die Kommunalpolitiker bereits jetzt 6000 Euro eingeplant, die für die „Okeranlage“ am Graben als Eigenanteil der Gemeinden angenommen werden – aber erst im Jahr 2013.
Gäbe es nicht Einnahmen, wie Steueranteile oder Zuweisungen, oder auch den möglichne Verkauf von Bauplätzen, wären „die Rücklagen zum Jahresende auf Null gefahren“, wie Blume sich ausdrückte. Dieses wird aller Voraussicht nach nicht passieren, mittelfristig soll die Gemeinde – wie gesagt – wieder einen sechsstelligen Betrag auf dem Sparkonto haben.
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