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Begeisterung beim Kleinsten Schützenfest

Gelebte Symbiose Begeisterung beim Kleinsten Schützenfest

Ein super Fest im 400-Seelen-Dorf: Umzüge, so lang wie ein Lindwurm, gute Beteiligung im Nelken- und im Rosenrott, qualitativ hochwertige Musik, beste Stimmung, doch die Besucherzahlen beim selbst ernannten „Kleinsten Schützenfest der Welt“ stimmen nicht.

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Zeit zur Freundschaftspflege: Wilfried Nölke (links) und Heinz Knigge.

Quelle: jpw

Wiedenbrügge. Wilfried Hentschke, der Vorsitzende des Fördervereins, ist deshalb skeptisch, ob sich das Fest, zumindest in dieser Form, als Symbiose von Rock und Tradition weiterhin halten kann: „Natürlich wird es weiter ein Schützenfest geben“, sagte Hentschke als Cheforganisator. Man müsse nur sehen, in welcher Größe es künftig weiter existiert.

 Mit der Dorfjugend Wölpinghausen gab es erstmals im Rosenrott von Norman Knoche und Doris Vogel einen neuen Stimmungsmacher. Die rund 20-köpfige Gruppe unterhielt auch nachmittags im Festzelt, rund um die Feuerwehrkapelle Mardorf, das Drum & Musik Corps „Blue Bandits“ Hagenburg und auch den Spielmannszug der Schützengesellschaft Hagenburg-Altenhagen.

 „Das Dorf lebt“, stellte auch Sabine Bulthaup mit Blick auf die Wiedenbrügger fest. Beeindruckt war indessen nicht nur Hentschke über die Länge des Schützenfest-Umzuges: Die Teilnehmer hatten sich zum Marsch mit Musik durch Wiedenbrügge und Schmalenbruch formiert, um beim Schützenvereinschef Hans-Dieter Wedemeyer am Sonntag die Königsscheibe an das Haus zu schrauben. Auch die Damenkönigin Silke Vogt bekam Besuch von den Umzugsteilnehmern.

 Die Kinderkönigsscheiben sind traditionell bereits am Sonnabend zum Auftakt des Festes angenagelt worden, bevor es nach der Königsproklamation zum Tanzen in die Zelte ging.

 Gute Stimmung angesichts guter Musik herrschte, als „DJ Shorty“ am Sonnabendabend von Rock auf Partyhits umschwenkte. Genau dieser „Shorty“ ergriff am Sonntagnachmittag das Mikrofon und drohte, „zum Tier“ zu werden, weil jemand die Königsscheibe der Damen stillschweigend abmontiert hatte und vorübergehend verschwinden ließ. Ein Spaß, vermutlich, genau wie das Verschwinden der Fahne der Dorfjugend Wölpinghausen.

 Deren Mitglieder ließen sich davon aber nicht den Spaß verderben, sondern trommelten weiter und führten zum Schützenfestausklang die letzten Polonaisen im Zelt an. Der Ausklang bildete auch die Zeit, alte Freundschaften zu pflegen, wie die zwischen Heinz Knigge von der Feuerwehrkapelle Mardorf und Wiedenbrügges Alt-Bürgermeister Wilfried Nölke. Der ehemalige Gemeindechef ließ es sich nicht nehmen, das Fest zu besuchen.  jpw

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