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Das Meer im Mittelpunkt

Steinhude / „Steinhuder Meer-Konferenz“ Das Meer im Mittelpunkt

Der Verkehr hat im Mittelpunkt gestanden bei der zweiten „Steinhuder Meer-Konferenz“. Von den bei der ersten Zusammenkunft noch als „grundlegend“ bezeichneten Themen „Wasserstand“ und „Entschlammung“ kam nur Letzteres zur Sprache.

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Zum zweiten Mal stehen Steinhuder Meer und Umland im Fokus einer Konferenz.

Quelle: pr

Steinhude (jcp). Mit den beiden Problemen beschäftigt sich das separate „Steinhuder Meer-Forum“, namens dessen Conrad Ludewig vom Landesamt für Geoinformationen und Landesentwicklung Niedersachsen Neues zu Möglichkeiten der Entschlammung referierte. An Optionen ziehe das Forum unter anderem die Verlängerung des Polders Großenheidorn und die Einrichtung eines neuen Polders an anderem Standort in Betracht. Dafür müssten jedoch erst noch Fragen zu Fläche, Besiedlungssituation, Naturschutz und Wasserwirtschaft geklärt werden.

 Ludewig stellte allerdings klar, dass es sich beim Forum ähnlich wie bei der Konferenz um eine Einrichtung für den Informationsaustausch und das Sammeln von Ideen handelt. Eine Entscheidungsbefugnis gibt es nicht. Die Entschlammung sei aber auch „politisch gewollt“.

 Darüber hinaus ging es am Freitag um Mobilität. Der Podiumsdiskussion im Festsaal der „Strandterrassen“ waren zwei Workshops vorausgegangen, einer mit dem Titel „Personenschifffahrt Steinhuder Meer“, der andere unter dem Titel „ÖPNV (Mobilität zu Land)“. Die Ergebnisse stellten die Moderatoren Peter Brieber von der Organisationsberatung „Brieber Coaching“ und Stefanie Uhlig von der Region Hannover vor.

 Vertretern der lokalen Tourismuswirtschaft und anderen läge demnach eine Erweiterung der Fahrtzeiten des „Fahrradbusses“, der Linie 835, am Herzen. Eine höhere Frequenz der Abfahrtszeiten, früherer Dienstbeginn und sogar Ganzjahresbetrieb wären denkbar. Für die Schiffer machte sich zudem Friedrich-Wilhelm Hartmann, Geschäftsführer der Steinhuder Meer Personenschifffahrt und Berufssegler GmbH, für eine bessere Abstimmung von Boot- und Busabfahrtszeiten aufeinander stark. Am Nordufer sollte es außerdem, so ein weiteres Ergebnis der Workshops, drei Stege zur Anfahrt durch die Personenschiffe geben.

 Auch die eventuelle Einführung einer „Steinhuder Meer Card“ nach Vorbild der „HannoverCard“ kam noch einmal zur Sprache. Der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock, steht nach wie vor hinter der Idee. Gescheitert sei eine Umsetzung bisher immer am ÖPNV, sagte Rehbock in einem Pressegespräch nach der Konferenz. Eine „Steinhuder Meer Card“ könne zum Beispiel für Schiff, Zug und Bus gültig sein und gleichzeitig Rabatte etwa in Museen bieten.

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