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Seeprovinz / Übernachtungszahlen Durchschnittliches Finale

Nach einem tollen Saisonstart haben die späten Sommerferien verbunden mit instabilen Wetterlagen zu einem insgesamt eher durchschnittlichen Saisonverlauf am Steinhuder Meer geführt.

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Insgesamt erwartet Tourismusmanager Willi Rehbock eine leichte Steigerung der Übernachtungszahlen für die Region am Steinhuder Meer.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Seeprovinz. Trotzdem erwartet der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock, eine leichte Steigerung der Übernachtungszahlen.

Rehbock spricht von einer gemischten Saison mit einem verheißungsvollen Auftakt: „Die erste Halbzeit der Saison war gut.“ Das lag für ihn auch darin begründet, dass im Vergleich zum Vorjahr in den Osterferien das Meer nicht zugefroren war, sondern hohe Temperaturen ein gutes Ostergeschäft ermöglichten.

Was nach der Halbzeit folgte, sei ein „sehr indifferentes Wetter“ mit vielen Schwankungen gewesen. Der Monat August sei deshalb nicht so gut wie in den Vorjahren verlaufen: „Es war einer der schlechten Monate für uns.“

Zudem hätten die Ferien sehr spät gelegen: „Was wir normalerweise im Juli an Gästen haben, hatten wir im September nicht mehr.“ Die Erfahrungen zeigten, dass die Ferien „nicht unendlich weit nach hinten geschoben“ werden können. Weitgehend ausgeblieben seien auch die Radfahrergruppen im September, die die Ferien sonst eher meiden würden.

Was den Sommer anging, sei das Geschäft „sehr negativ“ verlaufen. Rehbock schätzt, dass auch die – entsprechend spät beginnenden – Herbstferien nicht unbedingt eine große Steigerung bringen werden, allerdings sei der Oktober, dafür, dass keine Ferien gewesen seien, gut gelaufen. „Der Tagestourismus ist außerhalb der Ferien im Oktober hervorragend gewesen.“

Insgesamt erwartet der Tourismus-Manager eine leichte Steigerung der 288000 Übernachtungen des Vorjahres nach amtlicher Statistik: „Die 300000er-Grenze haben wir noch nie geknackt, aber es waren schon mal 295000.“

Rund um das Steinhuder Meer habe Mardorf im Verhältnis zu anderen Orten mehr Übernachtungen dazugewonnen als die Steinhuder Seite und von den jüngsten Baumaßnahmen eigentlich eher profitiert als das Südufer.

Rehbock verweist auf den Ausbau des Uferweges in Mardorf, der auch eine Vielzahl privater Investitionen nach sich gezogen habe. Auch werde der Bau des Naturparkhauses noch folgen. Insgesamt sei auf beiden Seiten einiges passiert, weil der Fokus auf den Tourismus stärker in die Köpfe der Verantwortlichen gekommen sei.

Grundsätzlich sei allerdings die Anzahl der Boote auf dem Steinhuder Meer „nicht mehr die, die wir noch vor 15 Jahren hatten“. Mit 3300 Booten gebe es fast eine Halbierung früherer Zahlen. Dieses wirke sich von der Quantität natürlich eher am Nordufer aus, als am Südufer.

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