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Ein Eis in unruhigen Zeiten

Zu Besuch am Steinhuder Meer Ein Eis in unruhigen Zeiten

Auf eine halbe Stunde zusammengeschrumpft ist am Mittwoch der Besuch von Ministerpräsident Stephan Weil am Steinhuder Meer. In für ihn stürmischen Zeiten bot der Ausflug zum Meer aber zumindest die erhofften sonnigen Fotomotive.

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 Stephan Weil (rechts) genießt das Bad in der Menge.

Quelle: sok

STEINHUDE. Während des doppelten Wahlkampfs hatten sich ihm auch Bundestagsabgeordnete Caren Marks, SPD-Landtagskandidatin Wiebke Osigus und Regionspräsident Hauke Jagau angeschlossen. Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer mühte sich, sein Programm abzuarbeiten, doch um politische Themen zu vertiefen, fehlte die Zeit. „Ich freue mich aber, dass wir alle politische Ebenen versammelt haben, die für das Meer als Entscheidungsträger wichtig sind“, betonte der Kommunalpolitiker.

„Ich hätte nicht gedacht, dass es hier in der Woche so voll ist“, sagte Weil, nachdem er aus seiner Limousine gestiegen war. Bredthauer erzählte von gescheiterten Überlegungen im 19. Jahrhundert, das Wasser aus dem Meer abzulassen und es lieber für die Landwirtschaft zu nutzen - heute könne der Naturpark mit Meer sich sehen lassen.

Besucheranzahl erstaunt

Jagau zollte den anliegenden Kommunen Respekt, dass sie zu einer engen Zusammenarbeit gefunden und so vieles vorangebracht haben. Aktuell sieht er als kleines Problem, dass auf dem Rundwanderweg die E-Bike-Fahrer oft stark beschleunigen. „Vielleicht müssen wir da über ein Tempolimit nachdenken.“

Nach einem Marsch über die Promenade und mehreren Gruppenbildern mit dem Regierungschef, auch mit Touristen, sprach Bredthauer an den Strandterrassen den Wunsch nach einem Hotel und einer schnelleren Verkehrsanbindung Steinhudes an. Bei einem spontanen Besuch in der Naturparkscheune erkundigte sich Weil bei Mitarbeiter Frank Behrens nach der Resonanz, die er bei 60000 Besuchern im Jahr respektabel findet. Nachdem die Besucher im nachgebildeten Auswanderer eine virtuelle Bootsfahrt unternommen hatten, sagte Weil: „Schön. Aber ganz kann ich mir das erst nach dem 15. Oktober ansehen.“  sok

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