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Seeprovinz Ein „Gottesgeschenk“ für Wunstorf
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz Ein „Gottesgeschenk“ für Wunstorf
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00:20 22.12.2014
Um 13.17 Uhr setzt der Flieger – aus Sevilla kommend – auf der Landebahn in Wunstorf auf. Quelle: pr.
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Wunstorf

Wunstorf. Den Epochenwechsel, von dem vielfach die Rede war, wollten sich aber auch zahlreich lokale Größen nicht entgehen lassen.
Der Klein Heidorner Christian Schott hatte das Kommando, als der Flieger um 13.17 Uhr aus Sevilla kommend auf der Landebahn aufsetzte und die Crew somit die erste von künftig 40 Maschinen des Lufttransportgeschwaders 62 aus Sevilla an ihrem Stationierungsort ablieferte. „Es macht bei allen Bedingungen unglaublich Spaß, die Maschine zu fliegen“, sagte der Oberstleutnant. Er ist zuversichtlich, dass die Maschine bald einsatztauglich wird. Auch von der Leyen hatte betont: „Wir sind noch nicht am Ziel.“

Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt inspizierte die Maschine, die er ein „Gottesgeschenk für Wunstorf“ nannte, denn mit der Entscheidung für den Standort seien 2000 Arbeitsplätze für eine Generation gesichert. „Das macht mich heute auch stolz.“ Auch für die frühere Bundestagsabgeordnete Monika Brüning war es ein besonderer Tag, hatte die Wunstorferin doch im Verteidigungsausschuss an der Einführung des neuen Flugzeugs kräftig mitgewirkt. Und Fliegerhorst-Chronist Heiner Wittrock sagte: „Jetzt, wo das Geschwader-Logo an der Maschine ist, ist das schon etwas Besonderes.“

Wegen des schlechten Wetters waren Zaungäste allerdings nicht sehr zahlreich: Acht Interessierte standen in Klein Heidorn und beobachteten die Landung. Sein technisches Interesse habe ihn hergeführt, sagte Thomas Jungnickel aus Poggenhagen. Christa Fricke und ihr Mann waren aus Steinhude gekommen. Die beiden früheren Bundeswehr-Angehörigen wollten sich das nicht entgehen lassen.

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