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Erfolge im Kampf gegen den Kot

Steinhuder Meer viel sauberer Erfolge im Kampf gegen den Kot

Tierische Hinterlassenschaften im näheren Umfeld des Steinhuder Meeres haben in den vergangenen Jahren immer wieder für Verdruss bei den Gästen des Naturparks gesorgt. In Bereichen wie der Badeinsel hatten insbesondere Wildgänse reichlich Kot hinterlassen. Viele Beschwerden landeten bei der Steinhuder Meer Tourismus GmbH.

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Die Wildgänse bevölkern in großer Zahl die Strände rund um das Steinhuder Meer. FOTO: GÖTZE

Quelle: FOTO: GÖTZE

STEINHUDE. Damit sei es nun jedoch vorbei, sagt Geschäftsführer Willi Rebock: „Wir haben im bisherigen Verlauf des Jahres noch keine einzige Klage in dieser Richtung erhalten.“ Die Zahl der Vögel habe sich nicht wesentlich verändert, deren Ausscheidungen würden aber wesentlich effektiver bekämpft.

Maßnahmen machen sich bezahlt

 Die in die Wege geleiteten Maßnahmen für die Sauberkeit auf der rund 100 Meter vom Festland gelegenen Insel machten sich bezahlt. Auf dem Eiland befinden sich unter anderem ein Spielplatz und eine Fläche, die für Zeltlager unterschiedlicher Gruppen genutzt wird. Dass sich dessen Sauberkeit erheblich verbessert habe, sei auch Bemühungen der umliegenden Orte zu verdanken: „Wunstorf, dessen Teile Steinhude und Großenheidorn an den See grenzen, unternimmt erhebliche Anstrengungen.“

 Wie diese konkret aussehen, erklärt Rathaussprecher Alexander Stockum: „Mitarbeiter einer Servicefirma gehen jeweils montags und freitags am frühen Morgen am Strand entlang und sammeln dabei alles ein, was sie vorfinden.“ Mit Utensilien wie Schaufeln und Harken ausgerüstet, führen sie die Arbeiten durch, die bis zu dem vergangenen Jahr noch in den Aufgabenbereich der Bauhöfe gefallen sind. Dabei kommt einiges zusammen: neben Müll, den Besucher zurückgelassen haben, auch Ausscheidungen von zahlreichen Tieren.

Projekt in der Testphase

 Das Projekt befinde sich gewissermaßen noch in der Testphase, so Rehbock: „Wir werden die Entwicklung beobachten und das Ganze zu gegebener Zeit evaluieren.“ Vollständige Sauberkeit werde es aber niemals geben. Und dies läge auch an einem Zwiespalt, welcher auf die Ansprüche seitens der Gäste zurückzuführen sei: „Einerseits möchten die Besucher unberührte Natur. Andererseits wünschen sie sich saubere Wege. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.“ ano

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