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Fischtreppe kommt erst 2017

Keine Förderzusage für dieses Jahr Fischtreppe kommt erst 2017

Die Kosten von 80000 Euro für den Bau der Fischtreppe sollen zu 80 Prozent aus einem EU-Programm zur Fließgewässerentwicklung kommen.

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Verbandsgeschäftsführer August Lustfeld begutachtet den Verlauf des Meerbachs am Wehr, wo die Fischtreppe entstehen soll.

Quelle: jpw

SEEPROVINZ. Jeweils ein Zehntel wollen die Region Hannover und der Verband dabei selbst übernehmen. Eine Zusage für das Geld aus dem EU-Topf, vom Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) verwaltet, hat der Verbandsgeschäftsführer August Lustfeld für dieses Jahr aber nicht bekommen.

Eigentlich hatte er gehofft, die rund 40 Meter lange Strecke zum Ende der Segelsaison bauen lassen zu können, weil das am besten bei niedrigem Wasserstand im Meer funktioniert. „Aber ohne Finanzierung geht es nicht“, bedauert er. Dabei war Lustfeld der Ansicht, dass bei dem Projekt mit relativ geringen Mitteln viel bewegt werden kann. Nun hofft er auf eine Umsetzung im Jahr 2017.

Doch den Schwarzen Peter will sich der Landesbetrieb nicht zuschieben lassen: Herma Heyken vom NLWKN kontert nun, dem Landesbetrieb habe gar kein Förderantrag für das Vorhaben vorgelegen. Der Verband habe ihn im Mai zurückgezogen, weil ihm damals noch eine erforderliche wasserrechtliche Genehmigung der Region Hannover fehlte.

2017 soll Antrag erneut vorgelegt werden

Das bestätigt Lustfeld, sagt aber, der Landesbetrieb habe zuvor signalisiert, ohne Genehmigung könne nicht gefördert werden. Daraufhin habe der Verband befürchtet, die Zusage der Region Hannover könnte verfallen, wenn nicht mehr 2016 gebaut werde. Der Verband will den Antrag 2017 erneut vorlegen. Er sei optimistisch, dass die Fischtreppe im nächsten Herbst gebaut werden kann, so Lustfeld.

Schwierig war bei den Planungen zu erreichen, dass die Gesamtmenge des aus dem Meer abfließenden Wassers nicht höher wird. Doch auch dafür konnten Lösungen gefunden werden, die Planung ist inzwischen abgeschlossen und genehmigt. Von dem Bau werden etwa 14 Fischarten profitieren, die so zum Teil ihre Laichplätze besser erreichen können. Abhängig vom Wasserstand wird die Umgehungsstrecke im Meerbach allerdings nicht immer geöffnet sein können.

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