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Franke: Steinhuder Meer verödet

Konzept gefordert Franke: Steinhuder Meer verödet

„Sand in die Augen der Bürger streuen“, so hat Johannes Franke die Berichte über die Entschlammungssituation und die beabsichtigten Aktivitäten im Bereich des Nordufers genannt. Er fordert ein großes Konzept für die nachhaltige Sanierung des Steinhuder Meeres.

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Die Notgemeinschaft hat die Schlammentnahme vor dem Hagenburger Kanal als halbherzig kritisiert.

Quelle: jpw

Seeprovinz. Der Vorsitzende der Notgemeinschaft Steinhuder Meer, der viele Nutzer des Flachsees angehören, fordert dies als Konsequenz auf den in den Augen der Nutzer „halbherzigen Maßnahmen“.

Eine solche enthalte eine große Schlammentnahme. Nur so können in den Augen der Notgemeinschaft „alte Strömungsverhältnisse und Wasserqualitäten“ wieder hergestellt werden.

Es hat sich nichts geändert

Franke kritisierte, dass sich an der Situation im Steinhuder Meer auch nach der Entnahmeaktion des Jahres 2014/15 nichts geändert habe. Nach Angaben des Meereseigentümers seien 10 0000 Kubikmeter entnommen worden.

Das Meer produziert aber nach Angaben Frankes rund 40000 Kubikmeter Schlamm und Modder. In den vergangenen zwei Sommern seien aber wiederum 80000 Kubikmeter nachgewachsen, sodass die Bilanz nahezu ausgeglichen sei.

Die Schlammmenge mache in vielen Bereichen am Nordufer das Befahren des Uferbereichs zwischen den Bootsstegen unmöglich. Auch vor dem Hagenburger Kanal habe sich wieder eine Schlammbank angesiedelt. Die Schlammentnahme in diesen Bereichen war für Franke nicht ausreichend, auch die zögerliche Wiederherstellung von Schlammpoldern sei geeignet, das Meer weiter veröden zu lassen.

Man dürfe nicht vergessen, dass die tiefen Stellen des Meeres, die Deipen mit drei Metern Wassertiefe, im Laufe der Jahre mit Schlamm zugesetzt seien und deshalb die natürliche Strömung komplett verändert worden sei. Franke forderte „das Meer zu erhalten und für alle Nutzer attraktiv zu gestalten“. jpw

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