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Seeprovinz Gedenken an Napoleons Waterloo
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz Gedenken an Napoleons Waterloo
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00:23 12.06.2015
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Bad Rehburg

1840 ist der Schlacht von Waterloo bereits einmal in Bad Rehburg gedacht worden. Das Hannoversche Königshaus lud seinerzeit in den Kurort ein. Damals bevorzugte der Hof es, seine Kuraufenthalte in Bad Rehburg zu verbringen. Königin Friederike hatte sich gar so sehr in dieses Bad verliebt, dass sie ihren Gatten Ernst August überzeugte, ihm eine Kapelle zu stiften – als Friederikenkapelle steht sie heute noch im Ort.

 Gefeiert wurde in Bad Rehburg mit allerhand Gästen, darunter viele Veteranen aus Adelsgeschlechtern und deren Nachfahren. Ähnlich soll auch am 17. Juni dieses Jahres gefeiert werden – mit Nachfahren derjenigen, die sich seinerzeit hervortaten. An jene Häuser hat Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke Einladungen geschickt. Viele der Namen, die bereits auf der Gästeliste von 1840 standen, werden auch im Jahr 2015 wieder in Bad Rehburg zu finden sein. Im Gegensatz zu der geschlossenen Gästeliste von damals sind nun aber auch alle anderen Interessierten willkommen.

 Was sie erwarte, das solle keine Auswertung des Schlachtengetümmels von damals sein, betont Franke. Ihm gehe es vielmehr mit der Einladung darum, die Folgen von Waterloo zu beleuchten, die bis heute zu spüren seien. Schließlich habe Napoleons Niederlage die Entscheidungen des Wiener Kongresses erst ermöglicht, auf denen die „Unabhängigkeit der Deutschen Staaten und ihre Vereinigung durch ein föderatives Band“ verhandelt wurden, was wiederum eine tragende Säule für die heutige Ordnung sei. ade

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