Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Seeprovinz "Grünes Angebot" soll größer werden
Schaumburg Seeprovinz Seeprovinz "Grünes Angebot" soll größer werden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:51 21.02.2018
Am Platz an der Friedenseiche schlagen die Marktbeschicker demnächst ihre Buden und Stände auf. Quelle: sok
Anzeige
Steinhude

Mit der Deutschen Marktgilde (DMG) sei auch vereinbart worden, den Markt in den nächsten zwei Jahren stärker zu einem „grünen Markt“ zu entwickeln und ihn so attraktiver zu machen, so Bredthauer. Der Umzug des Marktes war in Steinhude als ein Baustein diskutiert worden, um das zentrale Areal an der Friedenseiche stärker zu beleben.

Der Wochenmarkt sei in Steinhude früher einmal mehr von einem „grünen Angebot“, sprich Händlern, die Lebensmittel oder Blumen anboten, geprägt gewesen, erklärte Carlos Aragues Bremer, Leiter der DGM-Zweigniederlassung Hannover. Mit der Entwicklung des Wunstorfer Wochenmarktes, den 65 Händler bestücken, sei das grüne Angebot in Steinhude dann zurückgegangen. Auch die Steinhuder kauften ihr Gemüse vermehrt in der Stadt.

Non-Food-Waren überwiegen

Stattdessen wandelte sich der Steinhuder Markt, sonnabends von 8 bis 16 Uhr geöffnet, zum Tourismusmarkt. Non-Food-Waren wie Kleidung, Tücher und Haushaltswaren, würden überwiegen, beschreibt Bremer. Nur zwei bis drei der 15 Händler hielten das „grüne Angebote“ hoch. Das möchte die DMG ändern, um den Wochenmarkt für Wochenendeinkäufer wieder attraktiver zu machen.

Angesiedelt ist der Markt bislang an der Graf-Wilhelm-Straße, an der Geschäfte und Marktbeschicker gegenseitig von der Kundschaft profitieren. Aus verkehrstechnischen Gründen, so Bremer wird der Wochenmarkt nach Willen der Stadt nun aus der Graf-Wihelm-Straße weiter nach Osten auf den ruhigeren Platz um die Friedenseiche verlegt.

Die Grünhändler würden mitgehen, meint Bremer. Wie die anderen Beschicker sich verhalten, die sich auf der belebten und von Touristen frequentierten Graf-Wilhelm-Straße besser aufgehoben fühlen, könne er noch nicht sagen. Man müsse jetzt abwarten, wie sich die Sache entwickelt. sok/sk

Anzeige