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Gymnasium Steinhude wird Außenstelle

Nach neun Jahren ist Schluss Gymnasium Steinhude wird Außenstelle

 Mit Worten, Musik- und Gesangsbeiträgen sowie einem großen Schulfest haben sich Lehrer, Schüler und Eltern von ihrem Gymnasium Steinhude verabschiedet. Nach den Ferien wird die Schule zur Außenstelle des Höltys in Wunstorf. In Steinhude werden noch zwei fünfte Klassen an den Start gehen.

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Nach neun Jahren ist Schluss: Die Schüler des Gymnasiums Steinhude nehmen musikalisch Abschied. Foto: LZ

STEINHUDE.. „Der Abschied fällt nicht leicht, aber wir können auf neun erfolgreiche Jahre zurückblicken“, sagte Koordinator Stephan Schierbaum in seiner Ansprache. Auch Wunstorfs stellvertretender Bürgermeister Ulrich Troschke ließ die Zeit Revue passieren. Deutschlands erste Weltethos-Schule, Schülerfriedenspreis-Träger, Mathe-Olympiade-Sieger, Lions-Quest-Siegel: Die Schule gehöre zu den besten in Niedersachsen und habe durch Lehrer, Schüler und Eltern viele gute Leistungen und jede Menge Erfolge erzielen können. Diese eigenständige Zeit gehe nun zu Ende. Die Außenstelle werde aber weiterhin Schüler aufnehmen. Er sei überzeugt davon, dass der gute Geist des Gymnasiums Steinhude weiterleben werde, betonte Troschke.

Schule in Zahlen

2006 hat akute Raumnot im Hölty-Gymnasium die neue Schule erforderlich gemacht. Am 31. August 2007 ging das Gymnasium in Steinhude mit 65 Schülern an den Start. Damals gab es mehr Anmeldungen als Schulplätze. 2013 wurde das Forum renoviert. Im Februar 2014 kommt der Dalai Lama. 2016 wird Steinhude zur Außenstelle des Hölty-Gymnasiums. Nach den Sommerferien starten dort 44 Fünftklässler in zwei Klassen.

Steinhudes Ortsbürgermeister Wilhelm Bredthauer zitierte in seiner Rede Wilhelm von Humboldt: „Es sind die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben einen Wert geben. Am Steinhuder Gymnasium ist es das Miteinander, es definiert Geist und Wirken der Einrichtung. Hier ist in kurzer Zeit viel vollbracht worden.“ Leider habe die Schule keine Zeit gehabt, sich zu einem Gymnasium zu entwickeln, aus Erfahrung als Schulleiter wisse er, dass dieses zehn Jahre dauern könne, betonte er.

Auch Susanne Köpers vom Schulelternrat bedauerte, dass es nicht weitergeht. Erst habe man Eltern, Lehrer und Schüler die Vorzüge einer kleinen Schule schmackhaft gemacht, nun würden die Vorteile einer größeren Schule propagiert, bedauerte sie. Schülersprecher Jonas Gruber brachte es auf den Punkt: „Es ist so, wie es ist, aber es war schön und wir können stolz auf unsere kleine Schule sein. Es gibt viel, was uns zum Erfolg geführt hat.“

Eltern, Schüler und Lehrer haben sich in hohem Maße mit dem Gymnasium Steinhude identifiziert. Das sei auch die Einschätzung der Schulinspektoren 2008 gewesen, betonte Claudia Starke. Die stellvertretende Schulleiterin erinnerte noch einmal an den Besuch des Dalai Lamas. Dieser werde wohl immer in Erinnerung bleiben, so Starke. cls

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